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MITTAGSBRIEFING

Umwelt-Rating für Smartphones, Homeoffice-Pflicht wird gelockert, Coronakrise kostet Deutschland 300 Milliarden Euro

von ZASTER Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Umwelt-Rating für Smartphones

Künftig möchten Deutsche Telekom, Telefónica und Vodafone neue Smartphones danach bewerten, wie klimaverträglich sie sind. In dem am vergangenen Montag (23.05.2021) präsentierten "Eco Rating" werden jeweils bis zu 100 Punkte vergeben. Die Gesamtwertung für das angebotene Smartphone wird aus Herstellerangaben berechnet. Auffällig ist, dass Firmen wie Apple, Sony und Google fehlen. Auch der niederländische Hersteller Fairphone, der nach Einschätzung vieler Experten derzeit die umweltfreundlichsten Smartphones anbietet, steht nicht auf der Liste der Kooperationspartner. Das "Eco Rating" setzt sich aus insgesamt fünf Kategorien zusammen: Langlebigkeit, Reparaturfähigkeit, Recyclefähigkeit, Klimaverträglichkeit und Ressourcenschonung. (Spiegel Online)

Homeoffice-Pflicht wird gelockert

Schrittweise Lockerungen hat Wirtschaftsminister Peter Altmaier Unternehmen und Beschäftigte in Aussicht gestellt. Demnach werde es zeitnah "Schritt für Schritt weniger Vorschriften" zum Homeoffice geben. Zugleich glaube Altmaier aber, dass viele Beschäftigte trotzdem weiter von zuhause arbeiten könnten. Viele Arbeitgeber und Arbeitnehmer arrangierten sich und machten flexiblere Arbeitsmodelle möglich. Das sei eine der positive Lektionen aus der Coronakrise. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) forderte ein Ende der Homeoffice- und Testpflicht in den Betrieben. (Handelsblatt)

Coronakrise kostet Deutschland 300 Milliarden Euro

Es war nicht anders zu erwarten: Die Coronakrise hat Deutschland kräftig zurückgeworfen. Insgesamt hat die Coronakrise die deutsche Volkswirtschaft bisher fast 300 Milliarden Euro an Wohlstand gekostet. Das ergaben Berechnungen des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für WELT AM SONNTAG. Die Ökonomen verglichen für ihre Berechnungen das tatsächliche und das prognostizierte Wachstum mit dem sogenannten Potenzialwachstum. Dieses sagt aus, wie stark die deutsche Wirtschaft ohne die Pandemie in den vergangenen sechs Quartalen gewachsen wäre. Ohne Corona wäre die Wirtschaft deutlich gewachsen. (Die Welt)

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ZASTER Redaktion
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