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WISSEN

Das sind die teuersten Lebensmittel der Welt

von Julia Brinker

Exquisit ist nicht gut genug: ZASTER stellt dir die edelsten und teuersten Lebensmittel der Welt vor.

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Jamón Ibérico de Bellota

Der Ibérico-Schinken aus Spanien ist unser Platz 8. Die Bezeichnung „de Bellota“ ist für Schweine vorbehalten, die noch der traditionellen Eichelmast unterzogen werden und somit geschützt. Es ist die teuerste Variante des Ibérico-Schinkens, der als der beste Schinken der Welt gilt. Je nach Güteklasse reift der Schinken, nachdem er mehrmals mit Salz eingerieben wurde, zwischen 12 und 38 Monate. Die Preise steigen gerne auf bis zu 66 Euro pro Kilo.

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Fugu

Wer eine Portion Fugu, also Kugelfisch, bestellt, sucht die Gefahr. Er ist einer der giftigsten Fische der Welt und die Einfuhr nach Europa ist verboten. In Japan jedoch kann Fugu in ausgewiesenen Restaurants bestellt werden. Zubereitet wird die Speise (hoffentlich) von einem speziell ausgebildeten Koch oder Köchin – die Ausbildung dazu dauert übrigens mindestens zehn Jahre. Nur so wird genügend Erfahrung und Sicherheit gesammelt, um das im Fisch enthaltene Tetrodotoxin nicht ebenfalls zu servieren.

Der Preis? Für eine Portion Fugu musst du im Schnitt etwa 160 Euro bezahlen.

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Kobe-Rind

Das Kobe-Rind ist sicherlich eines der bekanntesten Lebensmittel in dieser Liste. Kobe bezeichnet übrigens keine Rasse, sondern die Herkunft der für diese Fleischsorte größtenteils genutzen japanischen Tajima-Rinder. Es zeichnet sich durch eine perfekte Marmorierung von feinen Fettäderchen aus. Die Rinder dürfen außerdem dreimal so lange Leben, wie ihre Artgenossen und das zumeist draußen und ohne den Einsatz von Antibiotika und Co. Das treibt die Kosten für die Haltung und somit den Verkaufspreis in die Höhe.

Das Kilo kostet gerne mal bis zu 600 Euro.

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Matsutake Pilz

Und wieder Japan: Der Matsutake Pilz ist dank seiner Seltenheit einer der teuersten Pilze der Welt. Er wächst vor allem in Japan, wo er auch als heilig angesehen und gerne als Geschenk angeboten wird. Der Preis kann gerne mal auf bis zu 2.000 Euro pro Kilo ansteigen, wobei die japanischen Pilze hier die Liste anführen. Der Matsutake Pilz wächst aber auch in der Türkei in der Provinz Muğla an der Ägäisküste bis Kahramanmaraş. Seit China in den Markt eingestiegen ist, sind die Preise leicht gefallen.

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Weiße Alba Trüffel

Du hast sicherlich schon darauf gewartet und hier sind sie: Trüffel! Aber eine ganz besondere Sorte, nämlich die weißen Alba Trüffel aus Italien. Die Preise reichen bisweilen über den Wert von Diamanten hinaus, was vor allem für die Trüffel aus der Provinzstadt Alba gilt, in der jedes Jahr eine aufsehenerregende Auktion stattfindet. Alfred Hitchcock, Truman Capote und Marylin Monroe gaben sich hier schon die Ehre. Im Jahre 2007 wurde für eine einzige Knolle auf der Auktion ein Rekordpreis von 143.000 Euro erzielt. So tief musst du nicht in die
Taschen greifen, aber günstig wird es auch nicht.

Ein Kilo Alba Trüffel kostet locker mal bis zu 3.200 Euro.

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Beluga Kaviar

Bei einer Liste der teuersten Lebensmittel darf Kaviar natürlich nicht fehlen. Hier kommt der Beluga Kaviar vom Europäischen Hausen. Er ist die teuerste „reguläre“ Kaviar-Sorte und mit 3,5 Milimeter Durchmesser die größte. Ein Kilo kostet locker bis 4.000 Euro.

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Almas Kaviar

Kaviar die zweite. Und unser Platz 2. Wenn du dachtest, dass der Beluga Kaviar schon viel kostet, dann hast du sicherlich noch nie vom Almas Kaviar gehört. Der stammt vom seltenen Albino Stör und ist, wie du dir vielleicht schon denken kannst, weiß bzw. cremefarben. Almas Kaviar stammt aus dem Iran und Almas bedeutet auf persisch passenderweise „Diamant“. Der Kilopreis ist in der Regel fünfstellig und kann gut und gerne die 12.000-Euro-Marke übersteigen.

Hier reicht es jedoch nur für die Silbermedaille, denn ein Produkt schlägt sogar den Almas Kaviar.

1
Safran

Vorhang auf für unsere Nummer Eins. Das teuerste Gewürz Safran ist nämlich auch gleichzeitig das teuerste Lebensmittel überhaupt. Safran bezeichnet eigentlich die Krokus-Art, aus deren Blüte die roten Fäden gewonnen werden. Die Ernte erfolgt ausschließlich per Hand, wobei hier realistisch 60 bis 80 Gramm pro Helfer*in pro Tag gewonnen werden können. Für ein Kilogramm Safran werden 200.000 Blüten benötigt. Safran blüht allerdings nur ein Mal im Jahr. Na, klingelt’s? 30 Euro pro Gramm kostet das „rote Gold“ im Schnitt.

Pro Kilogramm sind das stolze 30.000 Euro!

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💡LUMIÈRE SUR LE SAFRAN💡 👩🏻‍🌾Le safran, c’est l’une des épices les plus chères du monde. Son goût est si parfumé que seuls quelques pistils suffisent pour agrémenter votre paëlla, un risotto et même vos pâtisseries. 🧡🤩 . 🤷🏻‍♀️Vous le ne savez peut-être pas mais le safran est issu d’une fleur mauve 🌺 à corolles : le Crocus à safran. Les fleurs 🌺 sont ramassées une à une à la main seulement le matin. Il faut que les cueilleurs 👩🏻‍🌾 usent de la plus grande délicatesse 🤲🏻pour ne surtout pas abîmer les stigmates rouges vifs qui seront prélevés fleur par fleur, puis mis à sécher pour ensuite donner le safran. C’est pour ça qu’il est si cher et si rare.💰 Il faut en effet entre 150 000 et 200 000 fleurs 🌺 pour obtenir 1 kilo de safran🙊. Je vous laisse imaginer le temps passé à les ramasser ! 😱Aujourd’hui, le safran est produit majoritairement en Iran, dans la région du Cachemire entre Inde et Pakistan, en Espagne et en Grèce. 🌎 Sais-tu que le safran à des vertus médicinales et colorantes ⁉️ 🔸Médicinales : oui oui le safran il est anti-dépressif, sédatif et digestif mais surtout c’est un aphrodisiaque… 🔞🍆🍑🙈 🔸Colorantes : 👩🏻‍🍳en cuisine, c’est lui qui donne sa jolie couleur jaune orangée au riz 🍚de la paëlla 🥘 mais pas seulement puisqu’on l’utilise aussi pour les textiles🩳, les encres✍🏼 et les peintures🖼🎨. 💁🏻‍♀️Bon ben pour donner une petite touche de couleur à tes plats… tu sais ce qu’il te reste à faire ! 😉 #epice #epices #safran #pistils #lumieresur #saffron #instafood#instagood#découverte#zoomsur#food#foodstagram#parcequecesttropchouettecacahouete#tropchouettecacahouete#chouettecacahouete

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Julia Brinker
Julia Brinker studierte in in Bonn und Bochum Germanistik und Romanistik und lebt nun in Berlin das Leben, das sie immer leben wollte. Warum? Weil sie in der Kultur- und Lifestyle-Metropole endlich Geld für all die Dinge ausgeben kann, die ihr am meisten Spaß machen.