© Adem AY / Unsplash
MITTAGSBRIEFING

Nike in der Krise?, Social-Media-Verbot für Jugendliche in Frankreich, Kein Warnstreiks im Nahverkehr

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Nike in der Krise?

Risiken für sein Geschäft durch den Irankrieg sieht der weltgrößte Sportartikelhersteller Nike. Finanzchef Matthew Friend (47) verwies auf mögliche ungeplante Schwankungen durch steigende Ölpreise und andere Faktoren, die Folgen für Kosten oder das Verhalten ver Verbraucher haben könnten. Sowohl im laufenden Quartal als auch im gesamten Geschäftsjahr 2026 stellte das Unternehmen am Dienstagabend (31.03.2026) im US-Bundesstaat Oregon Umsatzrückgänge in Aussicht. Auch beim Gewinn gerät Nike durch die hohen Einfuhrzölle in die USA noch stärker ins Hintertreffen. Allerdings übertraf der Quartalsgewinn je Aktie von Nike mit 35 US-Cent die Erwartungen der Analysten deutlich, der Umsatz lag marginal über den Prognosen. (Manager Magazin)

Social-Media-Verbot für Jugendliche in Frankreich 

Für Kinder unter 15 Jahren soll es in Frankreich bald ein Verbot von Social-Media-Diensten geben. Der Senat verabschiedete einen Gesetzesvorschlag, der ein Mindestalter von 15 Jahren für die Nutzung bestimmter Online-Netzwerke festschreibt. Erklärtes Ziel ist es, die psychische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen zu schützen. Der Gesetzesvorschlag muss allerdings noch durch den Vermittlungsausschuss, wo Abgeordnete beider Kammern einen Kompromiss suchen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte das Ziel gesetzt, das Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren bereits im kommenden Schuljahr einzuführen. Derzeit bemühen sich etwa 15 Länder, den Zugang Minderjähriger zu Social Media einzuschränken. Auch in Deutschland wird ein solches Vorgehen geprüft. (Spiegel Online)

Keine Warnstreiks im Nahverkehr 

Im kommunalen Nahverkehr ist nach langen Verhandlungen ein Tarifabschluss erzielt worden. Konkret sehe die Einigung eine Einmalzahlung von 160 Euro für die erste drei Monate, 3,2 Prozent mehr Lohn ab 1. April 2026 und 2,5 Prozent mehr ab 1. April 2027 vor. Damit habe man für die Beschäftigten bei Bus und Straßenbahn im kommunalen Nahverkehr insgesamt 8,1 Prozent mehr Entgelt durchsetzen können, bei einer Laufzeit von 27 Monaten. Das entspreche einer Entgelterhöhung von 3,6 Prozent pro Jahr. (Der Tagesspiegel)

ein Artikel von
Zaster Redaktion
Fangfrisch aus der Redaktion des Finanz- und Verbrauchermagazins. Informativ. Unterhaltsam. Alles über Geld.