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MITTAGSBRIEFING

Mercedes-Gewinn eingebrochen, Berlins Studienplätze in Gefahr, Heineken streicht 6000 Stellen

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Mercedes-Gewinn eingebrochen 

Im vergangenen Jahr (2025) hat sich der Gewinn von Mercedes-Benz nahezu halbiert. Im Vergleich zum Vorjahr sei das Konzernergebnis 2025 um rund 49 Prozent von 10,4 Milliarden Euro auf 5,3 Milliarden Euro gesunken, so der Stuttgarter Autobauer. Zölle, negative Wechselkurseffekte und intensive Wettbewerb in China hätten die Ergebnisse belastet. Der Umsatz ging um 9 Prozent auf 132,2 Milliarden Euro zurück. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern sank um 57 Prozent auf 5,82 Milliarden Euro. Insgesamt verkaufte Mercedes in 2025 rund 2 160 000 Pkw und Vans. Das Unternehmen hatte bereits vor einem Jahr auf die angespannte Lage reagiert und ein Sparprogramm ausgerufen. (Manager Magazin)

Berlins Studienplätze in Gefahr 

Fast alle staatlichen Berliner Hochschulen haben nach langem Ringen den Änderungsvertrag für die bestehenden Hochschulverträge unterschrieben. Sie regeln die Finanzierung der Hochschulen durch das Land. Den neuen Verträgen zufolge sollen die Gelder für die Hochschulen jährlich um etwa 3 bis 3,5 Prozent steigen. Das ist weniger Geld als zunächst vereinbart. Die Hochschulverträge gelten bis 2028 und waren eigentlich schon im Februar 2024 unterschrieben worden. Für Studierende dürften die Sparmaßnahmen weitreichende Konsequenzen haben. Die Hochschulen geben an, dass in den kommenden Jahren zwischen 10 und 14 Prozent der Studienplätze in Berlin wegfallen würden. Bis zu 24 000 Studienplätze sind also in Gefahr. Mehr dazu hier. (Spiegel Online)

Heineken streicht 6000 Stellen 

Bei dem niederländischen Brauereikonzern Heineken hat die sinkende Nachfrage nach Bier zu einem drastischen Personalabbau geführt. Es sollen bis zu 6000 Arbeitsplätze (!) wegfallen, wie das Unternehmen mitteilte. Zudem reduzierte der Konzern seine Gewinnerwartungen für das Jahr 2026. Heineken ist der zweitgrößte Brauereikonzern der Welt mit insgesamt mehr als 85 000 Beschäftigten. Der Stellenabbau soll in den kommenden zwei Jahren stattfinden und ist Teil einer neuen Strategie bis zum Jahr 2030. Ziel sei es, mit weniger Ressourcen ein höheres Wachstum zu erzielen. (Zeit Online)

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Zaster Redaktion
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