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HOMEOFFICE

Mehr Wohlbefinden im Homeoffice: 8 kluge Tipps

von Pauline Brinkmann

Homeoffice biete uns mehr Flexibilität und allen die sonst in einem lauten Großraumbüro ausharren müssen deutlich mehr Ruhe und Konzentration. Doch wie heißt es so schön: Nicht alles was glänzt ist Gold. Was auf den ersten Blick als der pure Zugewinn in puncto qualitativ hochwertigem Arbeiten wirken mag, kann unsere Work-Life-Balance ganz schön aus dem Gleichgewicht bringen.

Der Grund dafür? Viele Arbeitnehmer gönnen sich keine Pausen mehr, da sie Angst haben als unproduktiv zu gelten. Zudem scheuen viele einen klaren Cut zwischen Arbeit und Freizeit, so dass nicht selten deutlich länger gearbeitet wird, um am Abend noch schnell das eine Projekt zu erledigen.

Wir möchten euch 8 Tipps an die Hand geben, mit denen für euch das Arbeiten im Homeoffice ein echter Zugewinn werden kann.

 

1
Plane feste Pausen ein

Zuhause kommt in der Regel kein Kollege an deinem Tisch vorbei, um dich zu fragen, ob ihr zusammen beim Vietnamesen um die Ecke Mittagessen gehen möchtet. Deswegen gilt: Plane deine Pause fest ein und zögere es nicht endlos hinaus. Denn wer durcharbeitet, verliert auf Dauer nicht nur die Konzentration, sondern auch die Lust am Arbeiten.

Einige Experten raten hier zur sogenannten „Pomodoro-Technik“. Dabei bearbeitet man für circa 25 Minuten eine Aufgabe und macht im Anschluss eine Pause von drei bis fünf Minuten. Nach vier solcher Einheiten ist eine längere Pause von etwa 20 bis 30 Minuten dran.

2
Ortswechsel

Pausen sind nur Pausen, wenn du sie nicht am Arbeitsplatz verbringst. Will heißen: Gönn dir in deinen Pausen einen kleinen Spaziergang um den Block oder einfach einen Kaffee in der Küche. Hauptsache du gönnst deinem Auge zwischendurch neue Eindrücke.

3
Werde aktiv

Immer mehr Menschen verbringen ihre Homeofficepausen vor dem Fernseher. Was nach Entspannung pur klingen mag, ist für den Körper alles andere als Entspannung. Wichtig ist es in der Pause ein bisschen Bewegung, frische Luft und Ruhe einzubauen. Reizüberflutung durch einen weiteren Bildschirm, auf den man eine Stunde länger am Tag glotzt, kann der Körper nicht wirklich gebrauchen.

4
Bereite Pausen vor

Die Superprofis unter den Homeofficearbeitern bereiten ihre Pausen zumindest in Gedanken bereits am Vortag vor. Man sollte sich zum Beispiel im Vorfeld Gedanken darüber machen, was man essen möchte, sofern man nicht außerhalb essen geht. Das vermeidet stressige Einkaufssessions mit langen Kassenschlangen in der Mittagspause. Doch auch hier gilt: Zu viel planen verursacht unnötigen Stress.

5
Mach gar nichts

Zwischendurch, ganz egal ob in der längeren Mittagspause, oder in einer kleinen „Pomodoropause“ sollte man sich trauen einfach mal nichts zu tun. Sprich: Wecker stellen, zurücklehnen und Augen schließen. Dies wirkt nachweislich leistungssteigernd und stressreduzierend.

6
Dehnen und strecken

Gerade im Homeoffice stehen Verspannungen an der Tagesordnung, ganz egal ob aufgrund des unbequemen Küchenstuhls oder der Buckelposition vor dem Laptop. Deswegen ist es besonders wichtig, sich nicht nur morgens nach dem Aufstehen zu strecken, sondern auch in regelmäßigen Abständen über den Tag verteilt. Wer seinem Körper etwas richtig gutes Tun möchte, gönnt sich ab und zu eine Massage, entweder in der Mittagspause oder nach dem harten Arbeitstag.

7
Geh offline!

Die Pause ist deine Zeit und sollte nicht durch stressige Calls oder Zwischenrufe über Teams unterbrochen werden. Also Laptop zuklappen, Handy bei Seite legen und nicht reagieren. Im besten Fall teilt man den Kollegen davor mit, dass man sich eine kleine Verschnaufpause nimmt.

8
Verabrede dich

Viele Menschen vereinsamen im Homeoffice. Grund dafür? Die kurzen Gespräche in der Kaffeeküche oder beim Mittagessen fallen einfach weg. Deswegen gilt: Nimm selbst das Zepter in die Hand und verabrede dich in deinen Pausen mit Kollegen, Freunden oder auch Nachbarn, die ebenfalls im Homeoffice arbeiten. Dieser, wenn auch nur kurzweilige soziale Kontakt kann wahre Wunder im Hinblick auf deinWohlbefinden bewirken.

ein Artikel von
Pauline Brinkmann
Pauline ist 23 und studiert in Potsdam und Lausanne Rechtswissenschaften. Ihr besonderes Interesse gilt jedoch nicht Mietverträgen, sondern politischen und gesellschaftlichen Prozessen."