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MITTAGSBRIEFING

Luxuskonzern LVMH mit weniger Gewinn, Deutschlandticket bleibt beliebt, Plastik-Recyclingquote auf Höchststand

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Luxuskonzern LVMH mit weniger Gewinn

Im vergangenen Geschäftsjahr 2025 hat der Luxusgüterkonzern LVMH weniger Umsatz und Gewinn erzielt als im Jahr zuvor. Grund war ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld. So sank vor allem in Europa die Nachfrage im zweiten Halbjahr, wie das Unternehmen am Dienstag (27.01.2026) mitteilte. Dazu belasteten die Handelskonflikte die Konsumlaune vor allem im Wein- und Spirituosengeschäft in Kernmärkten wie China und den USA. Der Umsatz sank 2025 um 5 Prozent auf knapp 81 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis des Konzerns sank sogar um 9 Prozent auf rund 17,8 Milliarden Euro. (Manager Magazin)

Deutschlandticket bleibt beliebt 

Weiterhin bleibt das Deutschlandticket beliebt. Trotz der Preiserhöhung von 58 auf 63 Euro im Monat hätten lediglich 5,75 Prozent der Kundinnen und Kunden ihr Ticket gekündigt, so der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Das liege im normalen Rahmen, so VDV-Präsident Ingo Wortmann. Vor einem Jahr, als das Ticket erstmals teurer wurde, hatten rund acht Prozent der Kunden gekündigt. Insgesamt nutzten zum Jahresende 2025 14,6 Millionen Menschen das Deutschlandticket, rund eine Million mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Den öffentlichen Personennahverkehr nutzten laut Verband im vergangenen Jahr insgesamt 9,86 Milliarden Fahrgäste. Das ist ein leichter Zuwachs um 0,8 Prozent im Vorjahresvergleich. (Spiegel Online)

Plastik-Recyclingquote auf Höchststand 

Plastikmüll wird besser recycelt als früher in Deutschland. Die zuständige Überwachungsbehörde – die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSBR) – und das Umweltbundesamt teilen in Osnabrück und Dessau mit, dass die Recyclingquote bei Kunststoffen im Jahr 2024 bei rund 71 Prozent gelegen hat und damit rund zwei Prozentpunkte höher als 2023. Die EU-Mindestvorgabe von 63 Prozent wurde damit deutlich übertroffen. Im Vergleich zu 2018 war es sogar ein Plus von 29 Prozentpunkten, damals hatte die Recyclingquote nur 42 Prozent betragen. Ein Grund für die steigende Quote ist bessere Technik. Mehr dazu hier. (Der Tagesspiegel)

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Zaster Redaktion
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