Pappbecher, App-Abos, Fitnessstudio

5 Dinge, für die wir 2019 kein Geld mehr ausgeben sollten

von Christoph Janke

Ach, dieses 2018, wild war es. Und schön. Ein bisschen teuer auch, wie jedes Jahr. Aber ein bisschen Schwund ist ja immer – das weiß die Dispo-Disco nur zu gut. Also schleppte sich das Konto auf den letzten Metern bis zum Januar. Zurückblicken ist doof, nach vorne blicken besser. Deshalb haben wir hier für euch 5 Dinge, mit denen du 2019 gleich ein bisschen sparen kannst und das auch noch nebenbei und ziemlich einfach.

1
Zuhause ist’s am Schönsten

Keine Knete – trotzdem Fete? Wer in größeren Städten wohnt, weiß: das ist eher unrealistisch. Gin Tonic für einen Euro gibt es nämlich nicht (und wenn, dann möchten wir dringend davon abraten, ihn zu trinken) und Club ohne Eintritt kann gut sein und ist es oft nicht. Also back to the Landleben-Basics: Öfter Freunde einladen. Öfter Hauspartys schmeißen. Öfter mal Rotwein am Küchentisch statt White Russian in der Bar. Das kann nämlich auch sehr schön sein und wenn alle was mitbringen, kostet es am Ende eben auch nicht mehr als die Flasche, die man selber in der Hand hält.

2
Die Großfamilie, die man nicht ist

„Noch eben schnell was aus dem Supermarkt“ abends um 9 nach der Arbeit macht keinem Spaß, viel geiler ist es natürlich, wenn man alles schon im Kühlschrank hat. Aber gerade Menschen, die unstetige Arbeitszeiten und viel Stress haben, sollten sich sehr genau überlegen, ob sie die zwei großen Salatherzen jetzt wirklich noch essen werden. Nichts ist schlimmer, als Essen wegzuschmeißen. Und manchmal ist es tatsächlich billiger, den Mittagstisch mitzunehmen, statt selber zu kochen. Gerade, wenn man dazu neigt, gigantische Portionen zu kochen, WEIL MAN SICH JETZT ENDLICH MAL VORNIMMT, DAS MIT ZUR ARBEIT ZU NEHMEN. Wenn man das schafft: super. Wenn man es zum 165. Mal nicht schafft: lassen, endlich lassen.

3
Kaufe.Keine.Wegwerfbecher

Du trägst nicht nur zur Umweltverschmutzung bei, wenn du Wegwerfware kaufst – du bezahlst auch zum Glück in vielen Läden mittlerweile extra dafür. Und zwar nicht wenig. In vielen Läden in größeren Städten kostet Kaffee, den du in einen Mehrwegbecher füllen lässt, mittlerweile 50 Cent weniger. Das müsste eigentlich Anreiz genug sein und selbst solche Coffee-To-Go-Junkies wie ich, die ihr halbes Monatsgehalt in Coffeeshops lassen, schaffen es, immer einen mitzunehmen (Protipp: 3 davon besitzen). Es ist so einfach. Und es spart so viel Geld.

4
Kündige deine App-Abos (wenn möglich)

Es ist schwierig zu finden, aber hier ist deine URL ins Glück.

Hier steht, welche iPhone-Apps du abonniert hast – und vor allem: wie du sie kündigst. Generell gilt: Schau lieber dort öfter mal vorbei. Manchmal vergisst man, dass man ja noch diese Premium-Variante hatte, die man vor 2 Jahren mal kostenlos testen konnte. Oder aus einem Jahresabo sind unbemerkt schon 3 Jahre geworden, weil man die App schon gar nicht mehr auf dem Homescreen hat. Beenden klicken. Und sich freuen, dass man mitunter einige Euro mehr im Monat hat.

5
Und hier kommt der aller-, aller-, allerwichtigste Tipp:

Jedes Jahr im Januar sieht man sie pilgern, die Menschgewordenen Guten Vorsätze auf dem Weg ins Fitnessstudio. In Hinterzimmern lachen sie laut, die BesitzerInnen, die wissen: So viel Kohle machen wir im ganzen Jahr nicht mehr. 1000 neue Verträge und trotzdem spätestens ab Februar die gleichen Hanseln wie sonst auch, das ist die Magie eines jeden neues Jahres. Falls auch du vorhast, jetzt endlich so auszusehen wie die Leute bei Instagram: nimm‘ eine monatlich kündbare Mitgliedschaft. Glaub mir: Kein Vorsatz ist so warm, schön und trocken wie dein Sofa in den nächsten drei arktischen Monaten. Falls du es doch durchziehst, schließe so einen Vertrag erst nach 3-4 Monaten. Vorher solltest du dir beweisen, dass du auch wirklich hingehst. Sei deine eigene Mama, sei nicht dumm.

ein Artikel von
Christoph Janke