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MITTAGSBRIEFING

Kaum Steuern für Großerben, BMW investiert Millionen, China verhängt Sanktionen

von ZASTER Redaktion

Du willst wissen, was heute so los ist? Wir haben die wichtigsten Infos für dich zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

+++Großerben zahlen kaum Steuern+++

Gut nachgefragt: Auf Anfrage der Partei Die Linke gab die Bundesregierung kürzlich bekannt, dass Menschen, die über 10 Millionen Euro erbten, im Jahr 2018 kaum Steuern zahlen mussten. Die Süddeutsche greift das Thema heute auf und erklärt, dass rund 600 Deutsche im vergangenen Jahr Vermögen im Wert von 31 Milliarden Euro erbten, jedoch nur rund fünf Prozent Steuern abführen mussten. Der Grund: Erbschaften dieser Größenordnung würden oft in Form von Firmenanteilen vermacht, für die gesetzliche Ausnahmeregelungen bei der Besteuerung gelten. Der Fraktionschef der Linken im Bundestag, Dietmar Bartsch, gab zu bedenken: "Deutschland ist ein Steuerparadies für Multimillionäre".

+++BMW investiert 400 Millionen in Dingolfing+++

Und wieder ein SUV. BMW will im Luxussegment der Elektroautos mitspielen und scheut dafür keine Kosten. Laut Wirtschaftswoche plant der Autobauer rund 400 Millionen Euro in den Ausbau des Werks in Dingolfing zu investieren. Hier soll ab 2021 der sogenannte iNext vom Band laufen, parallel zu bisherigen Hybrid- und Verbrennermodellen. Der niederbayerische Standort ist mit derzeit 18.000 Beschäftigten und rund 1.500 produzierten Autos pro Tag das größte BMW-Werk in Europa.

+++China verhängt Sanktionen gegen USA+++

Seit Monaten tobt der Handelsstreit zwischen China und den USA. Entspannung ist derzeit nicht in Sicht, im Gegenteil. Am vergangenen Mittwoch beschloss der amerikanische Kongress fast einstimmig neue Sanktionen gegen China, sollte sich die Lage in Hongkong nicht schnellstens verbessern. Nun greift die chinesische Regierung zu Gegenmaßnahmen, berichtet Spiegel Online. So sei es "ab sofort" US-amerikanischen Kriegsschiffen nicht mehr gestattet, in der Sonderverwaltungszone anzulegen. Zudem werde es Sanktionen gegen US-Organisationen geben, wie beispielsweise der NGO Humans Rights Watch, denen die chinesische Außenamtssprecherin Hua Chunying beispielsweise vorwarf, "gewalttätige Demonstrationen" mit unterstützt zu haben.

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ZASTER Redaktion
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