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MITTAGSBRIEFING

Gold so teuer wie nie, Milliarden-Betrug der EU, Auftragsrückgang für Deutsche Industrie

von ZASTER Redaktion

Du willst wissen, was heute so los ist? Wir haben die wichtigsten Infos für dich zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

+++ Gold für europäische Anleger so teuer wie nie +++

Es ist der Rohstoff schlechthin und ein sicherer Hafen für Investoren und Anleger in Zeiten der Krise: Gold. Je turbulenter die Weltwirtschaft, desto teurer der Goldpreis. So auch aktuell, bedingt durch Handelskonflikte und die extrem angespannte Lage zwischen den USA und Iran. Die Welt fürchtet einen erneuten Golfkrieg und flüchtet sich auf den Finanzmärkten in das seltene Edelmetall. "In der Nacht auf Mittwoch stieg der Kurs für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) erstmals seit 2013 über die Marke von 1600 Dollar", berichtet die Süddeutsche. Umgerechnet auf Euro ist das Edelmetall mit 1443,07 Euro für europäische Investoren so teuer wie noch nie.

+++ Umsatzsteuerbetrug in der EU in Milliarden-Höhe vermutet +++

28 Mitgliedsstaaten zählt die Europäische Union und sie alle handeln miteinander. Waren werden exportiert und importiert, und zwar stets so, dass unterm Strich eine Null stehen muss. Doch für das Jahr 2018 weist die EU einen Handelsüberschuss von 307 Milliarden Euro aus, der eigentlich nicht sein dürfte. Forscher des Instituts für Weltwirtschaft (IfW Kiel) und des ifo-Instituts in München sehen in der Diskrepanz keine Messfehler, sondern vielmehr einen massiven Steuerbetrug. Derzeit geht man laut Welt davon aus, "dass massenhaft Waren und Dienstleistungen als Exporte deklariert werden und damit von der Umsatzsteuer befreit sind, die Umsätze de facto aber gar nicht im Ausland, sondern im Inland stattfinden – wo eigentlich Umsatzsteuer anfallen müsste."

+++ Deutsche Industrie mit schwacher Auftragslage +++

Die Weltwirtschaft stecke in einer Rezession, behaupten einige Experten. Und mit Blick auf die deutsche Industrie kann derzeit tatsächlich davon ausgegangen werden. Denn die Auftragslage im November letzten Jahres war laut Bundeswirtschaftsministerium alles andere als zufriedenstellend. Insgesamt sei das Neugeschäft laut Wirtschaftswoche um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat geschrumpft. Zwar legten die Bestellungen aus dem Inland im November um 1,6 Prozent zu, dafür "sanken die Aufträge aus dem Ausland um 3,1 Prozent", wie es weiter heißt. Gründe hierfür seien vor allem "eine schwächere Weltkonjunktur, Handelskonflikte und das Brexit-Chaos".

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ZASTER Redaktion
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