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MITTAGSBRIEFING

Disney+ legt Rekordstart hin, Positive Jobbilanz bei Flüchtlingen, N26 vervierfacht seinen Umsatz

von ZASTER Redaktion

Du willst wissen, was heute so los ist? Wir haben die wichtigsten Infos für dich zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

+++Disney+ legt Rekordstart hin+++

Wer sich als neuer Streaming-Anbieter gegen die Platzhirsche durchsetzen will, hat es nicht leicht. Netflix etwa ist schon seit mehr als zehn Jahren im Geschäft, 167 Millionen bezahlte Mitgliedschaften konnte das Unternehmen zuletzt vorweisen. Doch die Konkurrenz holt auf, und zwar rasant: So hat Disney+ gerade einen wahren Raketenstart hingelegt. Am 12. November des vergangenen Jahres legte das neue Online-Filmportal in den USA los. Seitdem haben sich bereits rund 28,6 Millionen Nutzer registriert, wie Wirtschaftswoche berichtet. In Deutschland startet der Service am 24. März.

+++Positive Jobbilanz bei Flüchtlingen+++

Der Beginn der sogenannten Flüchtlingskrise liegt rund sieben Jahre zurück und vielfach stellt sich die Frage, wie die Integration der Neuankömmlinge funktioniert hat. Die Bilanz des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt Positives: So hat etwa die Hälfte der Geflüchteten, die 2013 gekommen waren, innerhalb der ersten fünf Jahre einen Job gefunden. Das Ergebnis fiel damit sogar positiver aus als bei früheren Zuzugswellen. Als Vergleichswerte zog das IAB zahlen aus dem Zeitraum der frühen 1990er Jahre bis 2013 hinzu. Damalige Flüchtende "hätten zwar günstigere Voraussetzungen hinsichtlich Sprache, Bildung und Ausbildung" gehabt, wie es bei Spiegel heißt, dafür sei die Arbeitsmarktsituation in Deutschland eine deutlich schwierigere gewesen.

+++N26 vervierfacht seinen Umsatz+++

Banken befinden sich im Wandel und weil viele von ihnen bereits Negativzinsen verlangen, können sich neue Direktbank-Anbieter wie N26 Chancen ausrechnen. Das Berliner Start-up sorgt seit 2013 fast kontinuierlich für positive Meldungen. Mit den Geschäftszahlen für 2018 übertrifft die Smartphone-Bank alles bisherige. So hat sich der Umsatz des mit mehr als drei Milliarden US-Dollar bewerteten Unternehmens im Vergleich zu 2017 fast vervierfacht – auf 43,6 Millionen Euro. Allerdings kommen zu diesem Umsatzhoch laut Gründerszene auch satte Verluste in Höhe von mehr als 73 Millionen Euro. Gut, dass es Investoren gibt, die sich davon nicht abschrecken lassen. Allein im Januar 2019 pumpten sie 290 Millionen Euro in ihren Schützling, wenige Monate später folgten weitere 150 Millionen Euro.

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ZASTER Redaktion
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