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Home Office: Die 5 besten Tipps fürs Arbeiten zu Hause

von Nils Matthiesen

Auf einmal ist Heimarbeit Pflicht? Für viele eine große Umstellung. Hier die besten Tipps, damit alles möglichst schnell fluppt.

Aus aktuellem Anlass liegt das Home Office plötzlich im Trend. Sehr viele Arbeitnehmer müssen jetzt zum ersten Mal von zuhause arbeiten, mit allen Vor- und Nachteilen. Damit der Umstieg gut gelingt, hier die wichtigsten Tipps.

Tipp 1: Programme einrichten & testen

Im Idealfall stellt dir dein Unternehmen ein voll konfiguriertes Notebook zur Verfügung. Manchmal muss auch der Privat-PC herhalten. Dann gilt es erst einmal, die wichtigsten Programme zu installieren und zu konfigurieren, die das Unternehmen für die Telearbeit vorschreibt, etwa Messenger, VPN-Dienste, Sharing- und Videokonferenztools. Dabei kann am Anfang erstmal eine Menge schief gehen. Nimm dir also Zeit und bewahre Ruhe.

Tipp 2: Arbeitsplatz einrichten

Dank des Notebook kannst du im Prinzip überall arbeiten, im Bett oder auf dem Sofa. Das wird sicher aber in aller Regel nicht unbedingt positiv auf deine Konzentration und deine Arbeitsleistung auswirken – ein Schreibtisch muss her. Natürlich funktioniert auch dein Esstisch super. Praktisch ist ein geschlossener Raum. Absolut essentiell aber ist eine möglichst bequeme Sitzgelegenheit: Im Home Office wirst du sehr wahrscheinlich viel länger ununterbrochen sitzen als im normalen Büro. Das kann ordentlich auf den Rücken gehen! Um möglichst konzentriert zu bleiben, solltest du den Raum optisch vom Rest der Wohnung teilen, beispielsweise durch abgehängte Vorhänge und eine große Topfpflanze.

Tipp 3: Wichtige Helferlein anschaffen

Im Büro funktioniert technisch in der Regel alles bestens. Zuhause kann das ganz anders aussehen. Es stört aber gewaltig, wenn etwas nicht klappt. Hier einige Tipps für typische Probleme:

  1. WLAN: Wenn sich der Router nicht in unmittelbarer Nähe zum Arbeitsplatz befindet, kann das die Internetgeschwindigkeit drosseln. In diesem Fall ist ein Repeater die Lösung, den du auf halbem Wege zwischen Router und Computer in eine Steckdose stöpselst. Empfehlenswert ist beispielsweise das Modell AVM FRITZ!WLAN Mesh Repeater 2400.
  2. Krach: Wenn du etwa in einer WG oder mit deiner Familie wohnst, kann es schnell mal laut werden. Hol dir also Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung. In Tests sehr hervorragend abgeschnitten haben etwa die Bose QuietComfort 20 (In-Ear), 1More E1004BA Dual-Driver BT (In-Ear / kabellos) und die Sony WH-1000XM3 (On-Ear / kabellos)

Der Zaster-Tipp: Frage deinen Arbeitgeber, ob er dir die Kosten für Anschaffung dieser Produkte erstattet.

Tipp 4: Routinen entwickeln

Arbeitest du zuhause, sind Versuchungen wie Fernseher, Spielekonsole und Bett stets in Sichtweite oder zumindest sehr nah. Es bedarf einiges an Disziplin, diesen Versuchungen zu widerstehen und sein Ding durchzuziehen. Dagegen helfen Routinen. Setze dir feste Zeiten: für den Arbeitsbeginn, die Pausen und Feierabend. Manchen hilft es zudem, wenn sie sich nicht im Jogginganzug an den Schreibtisch setzen, sondern im gleichen Outfit wie im Büro. Solltest du Videokonferenzen haben, ist ein anständiges Outfit sowieso Pflicht.

Tipp 5: Für Sicherheit sorgen

Mit der Arbeit im Home Office steigt auch das Risiko von Sicherheitsproblemen. Denn der Computer befindet sich dann eben nicht mehr in der geschützten Unternehmensumgebung, sondern im heimischen Netzwerk. Dein Arbeitgeber verfügt wahrscheinlich über klare Richtlinien für den Zugriff auf das Firmennetzwerk außerhalb des Büros. Diese Richtlinien und Regeln solltest du immer befolgen, gerade, wenn du im Home Office arbeitest. Am besten ist zudem, wenn für die Arbeit ein spezieller Computer zum Einsatz kommt, auf den anderen Familienmitglieder keinen Zugriff haben – vor allem keine Kinder.

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Nils Matthiesen
Nils Matthiesen
Nils ist Journalist, Texter und einer der ersten Digital Natives. Er beschäftigt sich schon seit über 20 Jahren mit den Themen Vorsorge, Geldanlage und Börse. Persönlich setzt er inzwischen mehr auf Fonds-Sparpläne als aktives Aktien-Picking.

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