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MITTAGSBRIEFING

Deutschland größter E-Auto-Markt, Millionen-Fabrik in Brandenburg, Bausparkassen beraten schlecht

von ZASTER Redaktion

Du willst wissen, was heute so los ist? Wir haben die wichtigsten Infos für dich zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

+++ Deutschland ist der größte E-Auto-Markt Europas +++

Norwegen war bisher der Spitzenreiter Europas, wenn es um die Absatzzahlen an Elektro-Autos ging. In keinem anderen Land wurden mehr E-Autos gekauft und zugelassen – bis jetzt. Laut Welt hat Deutschland nun die Führung übernommen. Wie die Verkehrsbehörden mitteilten, wurden seit Jahresbeginn "hierzulande 57.533 Neuwagen mit Elektroantrieb verkauft und damit 640 mehr als in Norwegen". Damit sei die Elektro-Modelloffensive der deutschen Hersteller in vollem Gange, wie der Chef der Branchenvereinigung VDA Bernhard Mattes zitiert wird.

+++ BASF plant 500-Millionen-Euro-Fabrik in Brandenburg +++

Erst vor wenigen Wochen wurde das Vorhaben Teslas bekannt, in Brandenburg eine ihrer sogenannten Giga-Factories errichten zu wollen. Nun teilte der Chemiekonzern BASF mit, ebenfalls Investitionen im Bundesland zu tätigen zu wollen. Geplant sind laut n-tv mehr als 500 Millionen Euro, die in den bereits bestehenden Standort in Schwarzheide fließen sollen. Mit dem Geld möchte BASF die Kathoden-Produktion ausbauen und jährlich bis zu 300.000 Elektroautos mit seiner für den Batteriebau wichtigen Technik versorgen. Praktisch, wenn Tesla gleich nebenan sitzt.

+++ Neue Studie zeigt: Bausparkassen beraten schlecht +++

Die Stiftung Warentest hat 17 Bausparkassen untersucht und überprüft, wie gut sie ihre Kunden wirklich beraten. Das Ergebnis laut Spiegel Online: "Die Mehrzahl der Kassen kam über ein Ausreichend nicht hinaus. Drei Kassen fielen sogar mit mangelhaft durch." Lediglich die LBS Schleswig-Holstein-Hamburg erzielte eine Qualitätsurteil, das als "gerade noch gut" beschrieben wurde. Besonders erschreckend ist die Tatsache, dass die Tester oft einige tausend Euro verloren oder ihre Immobilienkäufe weit in die Zukunft verschieben hätten müssen, wenn sie den Ratschlägen der Berater gefolgt wären.

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ZASTER Redaktion
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