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MITTAGSBRIEFING

Deutsche zahlen am liebsten mit Bargeld, Immobilienmarkt boomt, Fachkräftemangel in Deutschland

von ZASTER Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Deutsche zahlen am liebsten mit Bargeld

Die Deutschen zahlen trotz eines Anstiegs der Kartennutzung in der Coronakrise im internationalen Vergleich immer noch am liebsten mit Bargeld. Nur 38 Prozent möchten beim Einkaufen mit der Karte bezahlen, wie eine Umfrage unter 9000 Konsumenten im Auftrag des schwedischen Zahlungsdienstleisters Klarna ergab, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorliegt. In Schweden nutzen dagegen nur noch neun Prozent Bargeld, in Finnland 15 Prozent. Wegen der Pandemie hatten Handelsketten, Restaurants und Geschäfte verstärkt Kartenzahlungen anstelle von Bargeld angeboten, um Kontakte mit Beschäftigen an den Kassen und potenzielle Übertragungen zu vermeiden. Dies hat jedoch bei vielen Menschen im Land immer noch nicht zu einer Veränderung der Zahlungsgewohnheiten geführt. (Spiegel Online)

https://www.welt.de/wirtschaft...Immobilienmarkt boomt

Den deutschen Wohnungsmarkt hat die Coronakrise in keinster Weise gebremst. Die Preisentwicklung Ama deutschen Immobilienmarkt bleibt von der Corona-Pandemie unberührt. Eine Seitwärtsbewegung der Wohnimmobilienpreise sei nicht in Sicht. Die höchsten Preissteigerungen habe es im vergangenen Jahr in den "Speckgürteln" der Metropolen gegeben. Nach Ansicht von Louis Hagen, Vorstandsvorsitzender der Münchner Hypothekenbank, zieht es die Deutschen in die Randbereiche der großen Städte, weil sich dort mehr Wohnraum und Nähe zur Natur realisieren lässt. Wohnimmobilien verteuerten sich im Corona-Jahr 2020 um 7,5 Prozent. Büroimmobilienpreise hätten jedoch nur um 1,7 Prozent zugelegt, während die Preise für Einzelhandelsimmobilien um 2,0 Prozent nachgaben. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Fachkräftemangel in Deutschland

Tausende Handwerker fehlen in Deutschland. Laut einer Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums, die WELT AM SONNTAG vorliegt, bestand in der Branche im vergangenen Jahr eine Lücke von 65.000 Fachkräften. Der Anteil der offenen Stellen in der Handwerksbranche, für die es keine geeignete Fachkraft gibt, lag im Jahresschnitt bei rund 36 Prozent - und damit deutlich höher als in der Gesamtwirtschaft, die auf gut 27 Prozent kommt. Bauelektrik, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Kfz-Technik, Fleischwarenverkauf sowie Holz- und Möbelblau gehören zu den Feldern mit dem größten Mangel. (Die Welt)

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ZASTER Redaktion
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