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MITTAGSBRIEFING

Coinbase geht an die Börse, Testpflicht für Unternehmen, EU auf Platz zwei der Regenwaldvernichter

von ZASTER Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Krypto-Plattform Coinbase geht an die Börse

Am heutigen Mittwoch ist es soweit: Die größte US-Handelsplattform für Kryptowährungen, startet an der US-Techbörse Nasdaq. Geplant ist eine Direktplatzierung von mehr als 100 Millionen Aktien, ein kostengünstiges Verfahren also, bei dem auf die Begleitung durch Investmentbanken sowie auf ein Preisbildungsverfahren verzichtet wird. Unter dem Kürzel "COIN" wird Coinbase an der Nasdaq gelistet werden, und zwar mit einem beachtlichen Startgewicht: Rund 91,5 Milliarden Dollar ist das Unternehmen bereits wert, berichtet das "Wall Street Journal" mit Verweis auf Unterlagen der US-Börsenaufsicht SEC. (Manager Magazin)

Testpflicht für Unternehmen

Künftig müssen Unternehmen in Deutschland ihren Mitarbeitern in Büros und Fabriken mindestens einen Corona-Test pro Woche anbieten. Das Kabinett hat einer entsprechenden Verordnung des Arbeitsministeriums zugestimmt. Beschäftigte, bei denen tätigkeitsbedingt ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht, sollen zwei Tests wöchentlich bekommen. Zudem werden die bestehenden Corona-Schutzregeln im Arbeitsschutz bis zum 30. Juni verlängert. Dazu gehört, dass Arbeitgeber wo immer möglich das Arbeiten von zu Hause aus anbieten müssen. Der Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) will gegen die Corona-Testpflicht klagen. (Zeit Online)

EU auf Platz zwei der Regenwaldvernichter

Damit Kunden in europäischen Supermärkten Produkte wie Soja, Rindfleisch und Kaffee kaufen können, müssen in anderen Weltregionen Wälder weichen. Für EU- Importe wurden zuletzt pro Jahr durchschnittlich Tropenwälder von der vierfachen Größe des Bodensees gerodet. Die mit Abstand größten Verursacher von Abholzung durch EU-Importe waren dem Bericht der Umweltorganisation WWF zufolge Soja und Palmöl, für deren Anbau oder Produktion vor allem Wälder in Südamerika beziehungsweise Südostasien weichen mussten. Dahinter folgten Rindfleisch, Holzprodukte, Kakao und Kaffee. Traurigerweise ist Deutschland unter den EU-Ländern für die meiste Abholzung durch Importe verantwortlich. Immerhin zeigt der Bericht jedoch auch, dass die EU die durch Importe verursachte Waldzerstörung von 2005 bis 2017 um 40 Prozent (!) reduziert hat. (Spiegel Online)

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ZASTER Redaktion
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