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MITTAGSBRIEFING

Bund zahlt 103 Millionen Euro an Thomas-Cook-Kunden, Mehr als eine Million Jobverluste, Notstand bei Intensiv-Pflegekräften

von ZASTER Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Bund zahlt 103 Millionen Euro an Thomas-Cook-Kunden

Nach eigenen Angaben hat der Bund mehr als ein Jahr nach der Insolvenz des Reisekonzerns Thomas Cook etwa 103 Millionen Euro an geschädigte Kunden ausgezahlt. Eine Sprecherin des Bundesjustizministeriums teilte mit, dass sich die Summe auf 74.000 Fälle aufteilte. Bei 32.000 weiteren Fällen steht die Zahlung noch aus. Im Bund 2020 hatte Bund noch mit Ausgaben von insgesamt 225 Millionen Euro gerechnet. (ZEIT ONLINE)

Mehr als eine Million Jobverluste

In Deutschland haben mehr als eine Million Menschen in der Corona-Krise ihren Arbeitsplatz verloren. Mehr als die Hälfte davon waren Minijobber, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervorgeht, die der Deutschen Presse Agentur vorliegt. 477.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftige verloren der Regierungsantwort zufolge ihren Arbeitsplatz. Der DGB rief die Regierung dazu auf, grundsätzliche Lehren aus der Krise für den Arbeitsmarkt zu ziehen. Vorstandsmitglied Anja Piel forderte eine Verlängerung der maximalen Bezugsdauer beim Arbeitslosengeld. (Frankfurter Allgemein Zeitung)

Notstand bei Intensiv-Pflegekräften

Von den Anforderungen der Corona-Pandemie sind Ärzte und Pflegekräfte auf den Intensivstationen immer erschöpfter. Laut einer Umfrage zufolge planen mehr als 30 Prozent des Pflegepersonals, den Job noch innerhalb eines Jahres aufzugeben. In der Intensivmedizin und im Rettungsdienst wollen beispielsweise 19 Prozent der Ärzte ihren Job in den nächsten zwölf Monaten aufgeben. Das geht aus einer Umfrage hervor, welche die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmediziner (DGIIN) zwischen dem 5. und 16. April 2021 online erhoben hat und an der sich 1321 Personen beteiligten. Übrigens 99 Prozent aller Befragten plädieren für eine Krankenhausreform mit Stärkung der Intensiv- und Notfallmediziner sowie besseren Arbeitsbedingungen. (Die Welt)

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ZASTER Redaktion
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