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MITTAGSBRIEFING

Die Corona-Regeln im Auto, Vorsicht vor Corona-Trickbetrügern, Sinkende Immobilienpreise erwartet

von ZASTER Redaktion

Wir haben für dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Corona-Regeln im Auto: Wie viele Personen dürfen mitfahren?

Vieles hat sich mit der Coronakrise geändert, doch wie sieht es eigentlich mit dem Autofahren aus? Während wir in der Öffentlichkeit laut den offiziellen Regeln nur noch maximal zu zweit unterwegs sein dürfen (ausgenommen Familien und Angehörige eines Haushalts) und einen Mindestabstand von 1,50 Metern zu anderen Personen halten sollen, sind die Regeln für Autofahrer weniger streng. Schließlich ist ein Mindestabstand im Auto schlichtweg nicht möglich, wie Verkehrsrecht-Experte Uwe Lenhart in einem Interview mit der Bild sagte.

Doch wie viele Personen dürfen nun mitfahren? Wie der Experte erklärt, greift auch hier die Regelung, die ebenfalls für den Aufenthalt in der Öffentlichkeit gilt, da man mit dem Fahrzeug ebenfalls in dieser unterwegs ist. Heißt: Abgesehen von Familienangehörigen und Personen, die ohnehin im gleichen Haushalt wohnen, darf maximal eine weitere, externe Person mitfahren.

Betrüger treiben ihr Unwesen auf offline. Bundesweit berichten Bürgern von zwielichtigen Haustürgeschäften, vermeintlichen Nachbarschaftshilfen und verkleideten Bundesbeamten, die mit Schnelltest vor allem eines wollen: Schnelles Geld.
Betrüger treiben ihr Unwesen auf offline. Bundesweit berichten Bürgern von zwielichtigen Haustürgeschäften, vermeintlichen Nachbarschaftshilfen und verkleideten Bundesbeamten, die mit Schnelltest vor allem eines wollen: Schnelles Geld. © Ryan McGuire | Pixabay

Vorsicht vor Corona-Trickbetrügern

In der täglichen Nachrichtenflut fällt es jedem schwer, die Informationen herauszufiltern, die seriös und richtig sind. Fake-News und Phishing-Mails sind allerdings nur die Spitze des Eisbergs, auch offline wollen Betrüger die Unsicherheit vieler Menschen ausnutzen. Laut Welt ist dabei vor allem die Corona-Risikogruppe der Senioren das Ziel. Demnach wollen falsche Polizisten Ärzte, Sanitäter oder Handwerker kostenpflichtige Schnelltests an der Haustür durchführen oder verkaufen, Wohnungen desinfizieren, Beratungsgespräche führen. Auch falsche Nachbarschafts-Einkaufshilfen soll es gegeben haben.

Laut den Polizeibehörden haben die Betrugsversuche allerdings bisher in den wenigsten Fällen funktioniert. Wichtig sei jedoch, solche Fälle bei der Polizei unter der 110 zu melden.

Noch bleibt der Wohnungsmarkt von der Corona-Krise weitgehend unberührt. Doch schon jetzt sei ein Einbruch der Nachfrage erkennbar, der im Umkehrschluss zu fallenden Mietpreisen führen könnte.
Noch bleibt der Wohnungsmarkt von der Corona-Krise weitgehend unberührt. Doch schon jetzt sei ein Einbruch der Nachfrage erkennbar, der im Umkehrschluss zu fallenden Mietpreisen führen könnte. © Unsplash

Sinkende Immobilienpreise erwartet

Seit der Finanzkrise 2008/2009 ging es für die Immobilienbranche immer nur noch oben. "Eigentumswohnungen verdoppelten ihren Wert, Ein- und Zweifamilienhäuser legten im bundesweiten Mittel um fast 70 Prozent, Mieten um knapp 40 Prozent zu", berichtet Handelsblatt.

Doch die aktuelle Coronakrise wird auch den Wohnungsmarkt nicht unberührt lassen: Günter Vornholz, Professor für Immobilienökonomie an der EBZ Business School in Bochum, prognostiziert einen drastischen Rückgang der Nachfrage – schließlich verringern drohende Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit den finanziellen Spielraum vieler Mieter und Käufer. Wer ans Umziehen in eine größere Mietwohnung gedacht habe, schiebe dieses Vorhaben vermutlich auf, sagt Vornholz.

Laut Handelsblatt hat der Traffic auf dem Vermarktungsportal Immowelt tatsächlich um rund 30 Prozent abgenommen. Die Zahl der Angebote und die Miet -und Kaufpreise seien bislang noch unverändert. Generell würden Immobilienmärkte zeitverzögert auf aktuelle konjunkturelle Entwicklungen ansprechen, erklärt Christian Sauerborn, Experte bei Sprengnetter, einem Anbieter von Wertermittlungssoftware für Immobilienunternehmen und -finanzierer.

Dennoch sei mit einem Rückgang der Mietpreise aufgrund mangelnder Nachfrage in absehbarer Zeit zu rechnen.

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ZASTER Redaktion
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