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MITTAGSBRIEFING

Anpassung des Rentenalters?, Hapag-Lloyd-Aktie gefragt, Neue Stromumlage

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Anpassung des Rentenalters?

Wirtschaftsverbände und Teile der Politik verlangen im Kampf gegen fehlende Arbeitskräfte und zur Stabilisierung des deutschen Rentensystems seit Langem eine Anhebung des Renteneintrittsalters. Dafür hat sich nun auch Bundesbankpräsident Joachim Nagel ausgesprochen, das gesetzliche Rentenalter an die steigende Lebenserwartung anzupassen. Konkrete Vorschläge machte Nagel allerdings nicht. Er kritisiert aber, die Rente mit 63 fördere den vorzeitigen Renteneintritt. Außerdem plädiert er dafür, es Rentnerinnen und Rentnern zu erleichtern, neben der Rente weiterzuarbeiten. Dazu sei es nötig, die Kinderbetreuung auszubauen und für Zuwanderung zu sorgen. Deutschland müsse für ausländische Fachkräfte attraktiv bleiben, sonst sei die Fachkräftelücke nicht zu schließen. Mehr dazu hier. (Spiegel Online)

Hapag-Lloyd-Aktie gefragt 

Nach dem ersten Geschäftshalbjahr hat die Reederei Hapag-Lloyd ihre Ergebnisprognose für 2024 angehoben. Die zuletzt starke Nachfrage und die gestiegenen kurzfristigen Frachtraten hätten die Erwartungen übertroffen, so die Nummer fünf der internationalen Container-Schifffahrt am Dienstag (09.07.2024). Die Aktie zog zuletzt um 6,3 Prozent an. (Manager Magazin)

Neue Stromumlage 

Neue Gaskraftwerke und bestehende möchte die Bundesregierung modernisieren. Dafür plant sie eine neue Umlage auf den Strompreis, wie aus dem Bundeswirtschaftsministerium bekannt wurde. Die neuen Anlagen sollen helfen, die Stromversorgung auch mit einem wachsenden Anteil erneuerbarer Energien stabil zu halten. Wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht, sollten sie einspringen. Das Vergleichsportal Verivox geht davon aus, dass mit der neuen Umlage auf eine Durchschnittsfamilie Extra-Kosten zwischen ein und drei Euro pro Monat zukommen. Kapazitäten im Umfang von 5 Gigawatt sollen aus dem Klima- und Transformationsfonds der Bundesregierung finanziert werden, weitere 5 Gigawatt über die beschriebene Umlage. (Der Tagesspiegel)

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Zaster Redaktion
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