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MITTAGSBRIEFING

Kinderlos wird teurer, Gas-Deal gegen die Krise, Kyiv unter Druck

von ZASTER Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Kinderlos wird teurer 

Die Pflegeversicherung hat ein Milliardenproblem, und jetzt könnten vor allem Kinderlose stärker zur Kasse gebeten werden. Gesundheitsministerin Nina Warken prüft offenbar, den Zuschlag für Menschen ohne Kinder ab 23 Jahren von 0,6 auf 0,7 Prozent zu erhöhen. Insgesamt würden Kinderlose dann 4,3 Prozent ihres Einkommens in die Pflegeversicherung zahlen, Eltern mit einem Kind dagegen 3,6 Prozent. Für junge Arbeitnehmer bedeutet das: Vom Bruttogehalt bleibt wieder etwas weniger übrig. Der Grund ist ein wachsendes Finanzloch in der Pflegekasse, das in den kommenden zwei Jahren auf mehr als 22 Milliarden Euro steigen könnte. Zusätzlich stehen auch Kürzungen bei Zuschüssen für Pflegeheime, strengere Regeln für Pflegeleistungen und höhere Beiträge für Gutverdiener im Raum. (Handelsblatt)

Gas-Deal gegen die Krise 

Deutschland sucht neue Energiepartner und könnte künftig Flüssiggas aus Kanada bekommen. Geplant ist, dass bis zu eine Million Tonnen LNG pro Jahr nach Deutschland geliefert werden. Der Deal zeigt, wie stark die Energiepolitik seit dem Ukraine-Krieg zur Wirtschaftsfrage geworden ist: Wer Gas liefert, beeinflusst auch Preise, Versorgungssicherheit und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Für Deutschland geht es darum, unabhängiger von russischem Gas zu bleiben und neue Partner zu finden. Für Verbraucher ist das wichtig, weil Energiepreise am Ende fast überall ankommen: beim Heizen, beim Strom, bei Produkten und in der Industrie. Ganz fix ist das Projekt aber noch nicht, denn die endgültige Investitionsentscheidung für das Exportterminal steht noch aus. (AP News) 

Kyiv unter Druck 

Russland verschärft den Druck auf die Ukraine und warnt ausländische Diplomaten davor, in Kyiv zu bleiben. Nach schweren Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt haben Deutschland und die EU russische Diplomaten einbestellt und die Drohungen scharf kritisiert. Für Europa ist das mehr als ein politischer Konflikt: Jede neue Eskalation kann auch wirtschaftliche Folgen haben, etwa für Energiepreise, Verteidigungsausgaben, Lieferketten und die Sicherheit von Unternehmen in der Region. Gleichzeitig zeigt der Fall, wie eng Krieg, Diplomatie und Wirtschaft inzwischen zusammenhängen. Wenn die Sicherheitslage in Europa unsicherer wird, spüren das am Ende auch junge Menschen, zum Beispiel über höhere Staatsausgaben, steigende Preise oder unsichere Jobperspektiven. (DW) 

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ZASTER Redaktion
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