Der Fonds setzt vor allem auf europäische Investmentgrade-Anleihen und ist zugleich ein Dauerläufer in unserer Fondsmanager-Studie – mit Spitzenplatzierungen über 1, 2, 3, 5 und inzwischen auch 10 Jahre.
Das Haus
Goyer & Göppel ist ein traditionsreiches, unabhängiges Bankhaus aus Hamburg mit Schwerpunkt Vermögensverwaltung. Gemeinsam mit Portfolioalpha bringt das Haus Privatbank-DNA und institutionelle Zins- und Kreditkompetenz zusammen – eine Kombination, die sich im Fonds klar widerspiegelt. Der Fokus liegt auf Euro-Renten, Unternehmens- und Finanzanleihen sowie kreditnahen Lösungen.
Die Macher
Seit dem Start im Juli 2015 wird der Fonds vom gleichen Team um Stefan Maiwald und Andreas Nowatzki verantwortet. Beide verfügen über langjährige Erfahrung im Zins-, Kredit- und Kapitalmarktgeschäft. Die Strategie ist bewusst als Teamprodukt angelegt: Anlageausschuss, Research, Risikoanalyse und Portfoliosteuerung greifen ineinander.
Die Idee
Entstanden ist der Fonds als Antwort auf das lange Niedrigzinsumfeld. Ziel ist ein aktiver Euro-Rentenfonds, der auf qualitativ hochwertige Unternehmens- und Finanzanleihen setzt, selektiv Chancen im BB-Bereich nutzt und zugleich ein kontrolliertes Risiko- und Drawdown-Profil wahrt. Mehrfach ausgezeichnet wurde der Fonds unter anderem mit dem Deutschen Fondspreis 2025 und 2026.
Die Philosophie
Der Goyer & Göppel Zins-Invest Alpha Universal ist klar kreditgetrieben und setzt nicht auf aggressive Zinswetten. Er soll eine attraktive laufende Verzinsung liefern, das Zins- und Spreadrisiko aber moderat halten. Benchmarkfrei gemanagt, verfolgt der Fonds einen flexiblen, ertragsorientierten Ansatz mit Fokus auf Qualität und Risikokontrolle.
Das Universum
Im Portfolio landen vor allem Euro-denominierte Unternehmens- und Finanzanleihen, ergänzt um ausgewählte Staats- und staatsnahe Emittenten. Schwerpunkte sind Westeuropa und das Corporate- sowie Financial-Segment. Fremdwährungen werden nur sehr begrenzt eingesetzt, der Anteil an Kasseanleihen bleibt niedrig.
Der Prozess
Der Investmentprozess kombiniert Top-down- und Bottom-up-Ansätze. Auf Portfolioebene werden Risikobudgets für Duration, Spreadrisiko und Ratingmix gesetzt, während die Titelauswahl auf detaillierter Fundamentalanalyse, Bewertung und Strukturmerkmalen basiert. Der Ansatz ist überwiegend diskretionär, wird aber durch quantitative Kennzahlen systematisch flankiert.
Kriterien und Grenzen
Bei der Auswahl zählen unter anderem Bilanzqualität, Cashflow-Stabilität, Position in der Kapitalstruktur, Bewertung, Liquidität und ESG-Aspekte. Klumpenrisiken werden über klare Limits bei Einzelpositionen, Emittenten, Sektoren und Ländern vermieden. Einzelpositionen bleiben in der Regel deutlich unter 3 Prozent des Fondsvermögens.

Performance
Per 18.03.2026 liegt der Fonds seit Auflage im Juli 2015 bei plus 46,7 Prozent, auf 10 Jahre bei plus 52,2 Prozent, auf 5 Jahre bei plus 21,1 Prozent, auf 3 Jahre bei plus 27,4 Prozent und auf 1 Jahr bei plus 4,0 Prozent. Das spricht für ein robustes, über Jahre tragfähiges Konzept.
Fazit
Ein eingespieltes Team, ein klarer Prozess und eine Strategie mit nachvollziehbarer Linie: Der Goyer & Göppel Zins-Invest alpha Universal zeigt, dass aktives Rentenmanagement auch im neuen Zinsumfeld überzeugen kann. Wer den Euro-Anleihemarkt als Ertragsbaustein im Portfolio sucht, findet hier einen Fonds mit Substanz, Disziplin und langem Atem.
Dies ist keine Anlageberatung. Bitte informiert euch vor einer Geldanlage über die Risiken und beachtet unsere Hinweise hier.
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