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MITTAGSBRIEFING

Große Verluste an Wall Street, Deutsche Stahlproduktion in der Krise, Mieten stark gestiegen

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Große Verluste an Wall Street

Wenig verändert wird der Dax am Mittwoch (21.01.2026) in den Handel starten. Am Dienstag (20.01.2026) hatte der deutsche Leitindex ein Prozent tiefer bei 24703 Punkten geschlossen. Der Börsenverkauf nach den jüngsten Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump setzte sich den zweiten Tag in Folge fort. Zur Wochenmitte wird Trump inmitten der zunehmenden Spannungen um die Zukunft Grönlands beim Weltwirtschaftsforum in Davos erwartet. Sorgen über einen neuen Handelskrieg zwischen den Vereinigten Staaten und Europa haben am Dienstag (20.01.2026) die US-Börsen schwer belastet. Die Gewinne seit Jahresbeginn sind damit weg. (Manager Magazin)

Deutsche Stahlproduktion in der Krise 

2025 hat sich die Krise der deutschen Stahlindustrie verschärft. Nur noch 34,1 Millionen Tonnen Rohstahl wurden erzeugt. Das ist der niedrigste Wert seit dem Finanzkrisenjahr 2009, als 32,7 Millionen Tonnen produziert wurden. Der Rückgang im Vergleich zu 2024 lag bei 8,6 Prozent, wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl in ihrer Jahresbilanz berichtete. Auch die Stahlnachfrage auf dem deutschen Markt sei 2025 außergewöhnlich schwach ausgefallen. Deutschland erzeugt in Europa den meisten Stahl. (Spiegel Online)

Mieten stark gestiegen 

In Deutschland haben die Mieten zum Jahresende 2025 deutlich angezogen. Im vierten Quartal stiegen die Angebotsmieten um 4,5 Prozent zum Vorjahreszeitraum und damit rund doppelt so stark wie die allgemeine Teuerung, so der GREIX-Mietpreisindex, der vom Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) herausgegeben wird. Verglichen mit dem dritten Quartal 2025 lag das Plus in den 37 untersuchten Städten und Regionen bei 1,0 Prozent. Zugleich sei der Anteil der befristeten und möblierten Mietangebote auf Rekordniveau gewachsen. Am höchsten war die durchschnittliche Kaltmiete in München mit 23,35 Euro je Quadratmeter. Für den GREIX-Index werden Angebote aus der Value-Marktdatenbank ausgewertet werden, die Daten von mehr 100 Immobilienplattformen und Maklerwebseiten bündelt. Pro Quartal werden über 60.000 Inserate analysiert. (Der Tagesspiegel)

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Zaster Redaktion
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