Allerdings unterschätzen viele, wie international deutsche Unternehmen längst aufgestellt sind: DAX-Konzerne erzielen oft mehr Umsatz im Ausland als in Deutschland. Wer also deutsche Aktien kauft, ist indirekt auch global unterwegs. Und wer in den vergangenen zehn Jahren auf den erfolgreichsten Deutschlandfonds, den S4A Pure Equity Germany, gesetzt hat, konnte rund 8 % Rendite pro Jahr einstreichen.
Source For Alpha: Ein datengetriebener Ansatz
Der Fonds stammt aus dem Haus Source For Alpha, einem unabhängigen, inhabergeführten Vermögensverwalter aus Frankfurt mit rund 1,4 Milliarden Euro unter Management. Der Name ist Programm: Das Unternehmen sucht gezielt nach den Quellen für den sogenannten „Alpha“ – also die Mehrrendite über dem Markt. Dabei verlässt sich Source For Alpha nicht auf Bauchgefühl oder Unternehmensbesuche, sondern auf empirische Kapitalmarktforschung. Der gesamte Investmentprozess folgt einer klaren Systematik, die Emotionen außen vor lässt.
DAX trifft MDAX – mit System
Das Anlageuniversum des Fonds besteht aus 90 Titeln – den Aktien aus DAX (40) und MDAX (50). Ziel ist es, den deutschen Markt möglichst effizient abzubilden. In den vergangenen Jahren zeigte sich: Während der DAX in fünf Jahren rund 80 % zulegte, bewegte sich der MDAX kaum vom Fleck. Trotzdem lag der MDAX-Anteil im Fonds oft bei rund einem Drittel – und dennoch konnte der Fonds den DAX regelmäßig übertreffen.
Wie das funktioniert?
Durch eine clevere Allokation. Historische Daten zeigen ein klares Muster: In den ersten neun Monaten des Jahres performt der MDAX meist besser, im Schlussquartal übernimmt der DAX die Führung. Dieses Saisonalitätsmuster nutzt Source For Alpha gezielt – mit mehr MDAX-Titeln zum Jahresanfang und wachsendem DAX-Anteil ab dem Herbst.
Die Titelauswahl – klar, rational, datenbasiert
Auch bei der Aktienauswahl folgt der Fonds wissenschaftlich belegten Prinzipien. Untersucht werden Faktoren wie Value (Bewertung), Risiko (Volatilität) und Momentum (Trendverhalten). Dabei zeigt sich: Aktien mit niedriger Bewertung, geringer Volatilität und positivem Momentum liefern im Schnitt bessere Renditen.
Negativ auffällige Werte – also überbewertete, riskante oder schwache Aktien – werden konsequent ausgeschlossen. Übrig bleibt ein Portfolio aus 40 bis 60 Positionen, das fortlaufend überprüft wird. Der Fonds ist immer voll investiert, Derivate zur Absicherung werden nicht eingesetzt.
Erfolg basiert auf Systematik
Fondsmanager Dr. Christian Funke erklärt die Stärke des Ansatzes so: „Die saisonalen Regelmäßigkeiten zwischen DAX und MDAX konsequent zu nutzen, war entscheidend für unsere bisherige Performance.“ Aktuell beobachtet Funke allerdings eine zunehmende Konzentration im Markt – wenige Schwergewichte wie SAP, Siemens, Allianz oder Airbus dominieren. Er wünscht sich eine breitere Marktstruktur mit mehr Bewegung auch in der zweiten Reihe.
Fazit
Wer rational und wissenschaftlich anlegen will, findet im S4A Pure Equity Germany einen disziplinierten Ansatz, der seit Jahren durch solide Ergebnisse überzeugt. Statt Bauchgefühl zählt hier Statistik – und das mit Erfolg.

Dies ist keine Anlageberatung. Bitte informiert euch vor einer Geldanlage über die Risiken und beachtet unsere Hinweise hier.
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