MITTAGSBRIEFING

Die Corona-Tricks der Airlines, Wohnraum wird für Studierende immer teurer, Aktien-Check: Apple

von ZASTER Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Die Corona-Tricks der Airlines

Offenbar auf dem Rücken der Kunden versuchen die deutschen Fluggesellschaften, sich über die Corona-Krise hinwegzuretten. Dies schreibt die Wirtschaftswoche, die aus Erlebnisberichten von Passagieren und Beobachtungen des Flugrechteportals Flightright zitiert. Mitunter verstießen die Taktiken der Airlines gegen die Fluggastrechte-Verordnung der EU.

"So verkaufen Airlines wie Eurowings zurzeit auch reihenweise Flüge, von denen absehbar ist, dass sie diese später streichen werden. 'Viele Linien führen aktuell möglichst keine Flüge durch, die für sie nicht profitabel sind', sagt Flightright-Gründer Philipp Kadelbach. Zugleich versuchten die Anbieter aber, ihr Flugvolumen hochzufahren. Darum böten sie die Flüge erstmal an, schauten, ob sich genug Gäste finden. Erst dann entschieden sie, ob sie den Flug durchführen oder stornieren. Eine solche Entscheidung falle typischerweise mindestens 14 Tage vor Abflug, sodass die Airlines nicht mehr verpflichtet sind, die Kunden für eine Stornierung oder Umbuchung zu entschädigen."

Wohnraum wird für Studierende immer teurer

Trotz der Corona-Pandemie werden Wohnungen für Student*innen immer teurer. Da gleichzeitig vielen der Nebenjob, etwa in der Gastronomie oder Event-Branche, weggefallen ist, muss sich jede/r Vierte Geld von Freunden oder der Familie leihen. Das ist das Ergebnis des „MLP Studentenwohnreport 2020“, über den die FAZ berichtet.

Für die Studie wurden die 30 führenden deutschen Uni-Städte untersucht – in 27 Städten stiegen die Mieten für eine typische Studenten-Wohnung weiter an: In München allein im zweiten Quartal um 24 Euro, in Frankfurt um 10 Euro, in Darmstadt um 4 Euro.

Aktien-Check: Apple

Die Aktie von Apple ist am Mittwoch im US-Handel um über vier Prozent gefallen. Wie Der Aktionär schreibt, ist dafür neben dem schwachen Gesamtmarkt auch eine Abstufung durch die Analysten der UBS verantwortlich.

Die Schweizer Bank hatte die Apple-Aktie am Mittwoch von „Buy“ auf „Neutral“ heruntergestuft. Sie rechne mit "nachlassendem Umsatzwachstum, wenn die Corona-bedingte Nachfrage nach Macs und iPads sinkt und der Erneuerungszyklus nach dem Verkaufsstart des iPhone 12 endet. Auch die Service-Umsätze im Zusammenhang mit den iPhone-Verkäufen dürften sich verlangsamen.

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ZASTER Redaktion
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