Unternehmerische Resilienz als entscheidender Faktor für nachhaltigen Geschäftserfolg

Innere Sicherheit als Grundvoraussetzung

Damit ein Unternehmen auch in Krisenzeiten stabil laufen kann, muss in allen Bereichen für die nötige Sicherheit gesorgt werden. Das bedeutet, dass nicht nur das Risiko bei Investitionen gut kalkuliert werden sollte, sondern auch ganz schlicht und einfach, was die Sicherheit der physischen Unternehmensräumlichkeiten angeht. Gute Sicherheitsmaßnahmen verhindern unnötige Kosten und Verluste. Gleichzeitig sind sie psychologisch wichtig. Die Angestellten werden nur dann produktiv und effizient arbeiten können, wenn sie sich dabei sicher fühlen. Ganz zentral sind da die Zugangskontrollen, die dafür sorgen, dass nur befugte Mitarbeiter bestimmte Türen öffnen können. Ein gutes Zutrittskontrollsystem schafft nicht nur Sicherheit, sondern macht den Arbeitsablauf durch das einfache und schnelle Aufschließen von Türen auch reibungsloser.

Unternehmen, die intern für Sicherheit sorgen, legen den Grundstein dafür, dass auch unruhige Wirtschaftszeiten und schlechte Stimmung den Betriebsablauf nicht gefährden. Mit physischer Sicherheit allein ist es allerdings auch noch nicht getan. Mit die größten Gefahren für Unternehmen liegen heute im virtuellen Raum. Daher braucht es auch eine starke digitale Sicherheitsinfrastruktur. Cyberangriffe können nämlich ganze Unternehmen lahmlegen.

Wirklich resilient kann ein Unternehmen nur dann sein, wenn es auf ein sicheres Netzwerk bauen kann, welches Daten sicher schützt, und wenn alle Mitarbeiter genau wissen, wie sie sich im IT-Bereich verhalten müssen. Sowohl im Arbeitsalltag als auch, wenn es einmal zu akuten Problemen kommt, um Schäden sofort einzugrenzen und die richtigen Maßnahmen einzuleiten, um wieder die Sicherheit des IT-Systems zu gewährleisten. In der heutigen Zeit ist ein stabiles IT-System für jedes Unternehmen essenziell – gleichermaßen für die Verwaltung, wie auch für die Abwicklung von Geschäften.

Führung in Krisenzeiten

Ein gut laufendes Unternehmen zu führen oder eines, welches gerade eine akute Krise durchlebt, sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Häufig zeigt sich erst in Krisenzeiten, wie wichtig eine solide Führungsetage im Unternehmen ist. Neben der Qualifizierung des Führungspersonals ist die Krisenresilienz eines Unternehmens aber auch eine Frage der gesamten Organisation. Eine Organisation, die schon in guten Zeiten festlegt, was die Abläufe in schlechten Zeiten sind – so weit voraussagbar. Das Problem mit Krisen ist aber, dass sie sich in der Regel eben nicht planen lassen. Daher sollten Unternehmen auch die nötige Flexibilität besitzen, um organisatorische Entscheidungen, Strategien und Arbeitsprozesse im Zweifel anzupassen.

Dabei sollten die Mitarbeiter transparent in die Veränderungsprozesse eingebunden werden. Schließlich betrifft es ihren Arbeitsalltag. Außerdem hilft eine klare Kommunikation dabei, die persönliche Resilienz der Mitarbeiter zu verbessern, was dem Unternehmen einen sicheren Rückhalt bietet. Das Wissen darum, dass sie den Prozess aktiv mitgestalten und an der Verbesserung der Situation mitwirken, vermittelt ein Selbstwirksamkeitsgefühl, das in solchen Situationen immens gebraucht wird. Ein resilientes Unternehmen fördert seine Mitarbeiter über die für ihre spezifischen Aufgaben nötigen Fähigkeiten hinaus.

Stetiger Prozess

Unternehmerische Resilienz ist kein Konzept, für das es ein einmaliges Patentrezept gibt, nach dem sie für immer gegeben ist. Stattdessen ist wahrhaftige Resilienz ein fortlaufender Prozess. Unternehmen müssen sich immer weiter an die dann aktuellen Begebenheiten anpassen. Das bedeutet, dass Widerstandsfähigkeit in Krisenzeiten von Anfang an fest in der Unternehmenskultur verankert werden muss. Nur so können die Volatilität der Wirtschaft und auch politische Schwankungen souverän überstanden und nachhaltiger Erfolg ermöglicht werden.