Yen an der Schmerzgrenze, Der Google-Wettfall, Deutschlands teure Hitzewellen

Yen an der Schmerzgrenze

Der japanische Yen steht wieder unter Druck und fiel auf 159,40 Yen je Dollar, den schwächsten Stand seit fast vier Wochen. Die Marke von 160 gilt als kritisch, weil Japan dort zuletzt eingegriffen hatte, um die eigene Währung zu stützen. Gleichzeitig sorgt der Iran-Krieg für Unsicherheit an den Märkten und stärkt den Dollar als sicheren Hafen. Auch die Bank of Japan warnt vor einem möglichen Ölpreisschock und steigender Inflation. Die Märkte rechnen nun mit einer möglichen Zinserhöhung Mitte Juni.  (CNBC)

Der Google-Wettfall

Ein Google-Ingenieur soll interne Unternehmensdaten genutzt haben, um auf der Plattform Polymarket rund 1,2 Millionen Dollar Gewinn zu machen. Laut US-Ermittlern setzte Michele Spagnuolo auf Google-bezogene Ereignisse, darunter die meistgesuchte Person des Jahres 2025. Weil er durch seinen Job frühzeitig Zugriff auf vertrauliche Informationen gehabt haben soll, wird ihm Insiderhandel vorgeworfen. Google hat den Mitarbeiter beurlaubt und arbeitet mit den Behörden zusammen. (BBC)

Deutschlands teure Hitzewellen

Hitze wird für die deutsche Wirtschaft immer teurer. Laut einer Analyse von Allianz Trade könnten wiederkehrende Hitzewellen bis 2030 Verluste von rund 112,5 Milliarden Euro verursachen. Der Grund: Ab 30 Grad sinkt die Produktivität, während gleichzeitig die Energiekosten durch mehr Kühlung steigen. Auch Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit könnten leiden. Europa sei auf Hitze bisher schlechter vorbereitet als andere Regionen, etwa bei Gebäuden, Infrastruktur und Klimaanlagen. (Handelsblatt)