Wie das Altersvorsorgedepot ab 2027 zur Chance gegen die Rentenlücke werden kann
Nürnberg, 20. Mai 2026. Wer gerade erst im Job durchstartet, denkt meist lieber an die nächste Urlaubsreise als an den Ruhestand. Doch wer die Vorsorge aufschiebt, setzt den
größten Trumpf aufs Spiel: die Zeit. Svenja Weith, Head of Brokerage bei der Consorsbank, erklärt, warum das neue Altersvorsorgedepot ab 2027 die Karten neu mischt und wie der Einstieg ohne Stress gelingen kann.
Bisher war private Altersvorsorge in Deutschland oft eine zähe Angelegenheit. Viele Produkte setzten auf maximale Sicherheit und starre Garantien. Allerdings fraßen die Inflation oder hohe Gebühren oftmals das Ersparte schneller auf, als es wachsen konnte. Ab 2027 soll das neue Altersvorsorgedepot der Bundesregierung das ändern. Doch die eigentliche Nachricht hinter der Reform ist eine andere: Der Staat erkennt damit offiziell an, dass Rendite ohne den Aktienmarkt kaum noch möglich ist.
„Das neue Depot-Modell ist im Kern eine Bestätigung für Strategien, die wir bei der Consorsbank schon lange begleiten. Sparer können endlich die Chancen der Börse nutzen und dabei von staatlicher Förderung profitieren“, erklärt Svenja Weith. Bisher mussten sich Anleger zwischen flexiblen, aber ungeförderten ETF-Depots und starren, geförderten Versicherungsprodukten entscheiden. Mit dem neuen Modell gibt es jetzt auch fürs flexible Sparen staatlichen Rückenwind. Es gilt lediglich die Maxime: Vergangene Wertentwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Wertentwicklungen. „Da das Gesetz aber erst 2027 in Kraft tritt, gilt: Den Vorsprung sichert man sich heute. Wer bereits jetzt ein normales Depot eröffnet und mit dem Wertpapiersparen beginnt, kann schon von den Renditechancen an den Kapitalmärkten profitieren und dann später flexibel in das geförderte Modell wechseln oder umschichten.“ Um diesen Übergang optimal vorzubereiten, hat Svenja Weith vier Tipps zusammengestellt:
Um diesen Übergang optimal vorzubereiten, hat Svenja Weith vier Tipps zusammengestellt:
1. Einfach anfangen: Der Espresso-Effekt
Man muss kein Millionär sein, um zu investieren. Wer den Gegenwert eines Coffee-to-go täglich in sein Depot steckt, kann auch mit kleinen Beträgen mit der Zeit zu einem größeren Vermögen gelangen. „Es geht nicht darum, sofort Hunderte Euro beiseitezulegen. Regelmäßigkeit toppt die Summe“, erklärt Weith. „Schon 50 Euro im Monat können über die Jahrzehnte einen deutlichen Unterschied machen. Wer früh startet, hat die Chance, das Geld für sich arbeiten zu lassen, statt ihm später möglicherweise hinterherzulaufen.“
2. Töpfe trennen: Rente ist nicht für die kaputte Waschmaschine
Ein wichtiger Hinweis beim Sparen ist, nicht alles in einen Topf zu werfen. Wenn dann plötzlich die Waschmaschine den Geist aufgibt oder der Umzug teurer wird als geplant, geht es ans Rentengeld. „Trennen Sie Ihre Ziele konsequent“, rät Svenja Weith. „Das Depot ist für den langen Atem da. Für Notfälle oder den nächsten Urlaub sollte man lieber ein separates Tagesgeldkonto nutzen. So kommt man nicht in Versuchung, seine Anteile zu einem schlechten Zeitpunkt verkaufen zu müssen.“Ein wichtiger Hinweis beim Sparen ist, nicht alles in einen Topf zu werfen. Wenn dann plötzlich die Waschmaschine den Geist aufgibt oder der Umzug teurer wird als geplant, geht es ans Rentengeld. „Trennen Sie Ihre Ziele konsequent“, rät Svenja Weith. „Das Depot ist für den langen Atem da. Für Notfälle oder den nächsten Urlaub sollte man lieber ein separates Tagesgeldkonto nutzen. So kommt man nicht in Versuchung, seine Anteile zu einem schlechten Zeitpunkt verkaufen zu müssen.“
3. Kostenbremse ziehen: Rendite-Fresser entlarven
Unabhängig vom gewählten Modell bestimmen die Gebühren maßgeblich den Erfolg der Anlage. Schon ein Prozent weniger Kosten im Jahr kann am Ende des Arbeitslebens einen Unterschied von mehreren tausend Euro ausmachen. Darauf sollten Anleger ab 2027 beim Altersvorsorgedepot achten. „Das neue Depot-Modell ist auf maximale Transparenz für die Anleger ausgelegt“, erklärt Svenja Weith. „Wer bei einer Bank investiert, die nur geringe oder besser noch gar keine Gebühren für die Depotverwaltung verlangt, sorgt dafür, dass die staatliche Förderung und die möglichen Kursgewinne und Ausschüttungen möglichst voll zu Buche schlagen beim Sparer.“
4. Locker bleiben: Die Strategie darf mitwachsen
Niemand weiß heute, wie sein Leben in zehn Jahren aussieht. Vielleicht steigt das Gehalt, vielleicht kommt Familienzuwachs. „Planen Sie nicht direkt vom Start weg für die Ewigkeit“, so Svenja Weith. „Wichtiger als der perfekte Plan ist der erste Schritt. Sparraten oder die Strategie lassen sich im Verlauf des Vorsorgesparens anpassen, wenn sich das Leben ändert. Die Angst davor, etwas falsch zu machen, darf einen nicht ausbremsen. Wichtig ist nur, dass man aus dem Altersvorsorgedepot nicht vor dem Renteneintritt Geld entnimmt, um nicht Förderungen zurückzahlen zu müssen – wie bereits unter ,Töpfe trennen‘ angemerkt.“
Ausblick: Ruhestand ganz nach eigener Vorstellung
Die neue Debatte zeigt, dass die Altersvorsorge flexibler und moderner wird – weg vom verstaubten Versicherungs-Image, hin zum smarten Tool für die eigene Zukunft. Mit dem neuen Depot wird Vorsorge weniger zur Pflichtaufgabe und mehr zur Chance, sein Leben im Alter selbstbestimmt zu gestalten. „Wer heute schon mit dem Wertpapiersparen beginnt, sammelt wertvolle Erfahrungen an den Märkten und baut sich ein Fundament auf“, resümiert Svenja Weith. „Sobald das neue Modell 2027 startet, kann man gut informiert direkt loslegen, um vom ersten Tag an die volle staatliche Unterstützung bestmöglich nutzen zu können.“
Hinweis: diese Pressemitteilung stellt keine Anlageberatung dar. Bitte informiert euch vor einer Geldanlage über die Risiken und beachtet unsere Hinweise hier.
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