Weitere Verluste an Wall Street, EZB belässt Leitzinsen, Eheschließungen auf Tiefstand

Weitere Verluste an Wall Street

Mit weiteren Verlusten am deutschen Aktienmarkt hat der Dax seinen Abstand zur runden 25000-Punkte-Marke vergrößert. Die Stimmung am Markt ist immer noch geprägt von Nervosität, insbesondere bei Edelmetallen und Kryptowährungen. Zudem ist die Verunsicherung im Technologiesektor groß, denn künstliche Intelligenz stellt aktuell eine Vielzahl traditioneller Geschäftsmodelle auf die Probe. Auch eine Reihe negativ aufgenommener Geschäftsberichte setzte die US-Börsen unter Druck. Unter den Dow-Werten wurden vor allem die Aktien von Nvidia, Amazon und IBM vom Ausverkauf erwischt. Sie fielen um 2,4 bis 3,4 Prozent. Auch erstmals seit November 2024 ist der Bitcoin am Donnerstag (05.02.2026) unter die psychologisch wichtige Marke von 70.000 US-Dollar gefallen. (Manager Magazin)

EZB belässt Leitzinsen 

Die Leitzinsen tastet die Europäische Zentralbank (EZB) auch im neuen Jahr (2026) zunächst nicht an. Der für Banken und Sparer wichtige Einlagenzins bleibt 2,0 Prozent, wie die Notenbank in Frankfurt mitteilte. Seit nunmehr fünf Sitzungen in Folge hat der EZB-Rat die Leitzinsen unverändert gelassen. Bis Juni 2025 hatte es eine Serie von Senkungen gegeben. Die EZB hat gute Gründe abzuwarten. Die Inflation, die nach Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine 2022 nach oben geschnellt war, ist eingedämmt. (Der Tagesspiegel)

Eheschließungen auf Tiefstand 

In Deutschland heiraten immer weniger Menschen. Die Zahl der Eheschließungen ist 2024 auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Statistik im Jahr 1950 gefallen. 349.200 Ehen wurden 2024 geschlossen, wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Welttags der Ehe am 8. Februar mitteilt. Ende 2024 war knapp jede zweite erwachsene Person in Deutschland verheiratet, 30 Jahre zuvor waren es noch rund 60 Prozent der Erwachsenen. Gemessen an der Bevölkerung wird in Deutschland etwas häufiger geheiratet als im EU-Durchschnitt. Die wenigsten Eheschließungen gab es in Bulgarien, Italien und Slowenien. (Spiegel Online)