Warum ich überlege, das Bankkonto zu wechseln – und was mich erwartet
Wer kennt es nicht? Ständig auf der Suche nach einem Bankautomaten. Bargeldlos geht in Deutschland noch nicht so viel, und regelmäßig zusätzliche Gebühren beim Abheben kleiner Beträge zu zahlen, sehen viele nicht ein. Ich war bis jetzt treue Sparkassen-Kundin, rede meinen Kundenbetreuer aus meiner Heimatstadt beim Vornamen an. Dennoch muss meine Mutter oft aushelfen, da ich größere Beträge online nicht selbst überweisen kann oder nicht einfach mal so einen Betrag xy von meinem Sparbuch auf mein Girokonto transferieren kann. Ich scheiterte beim Aufsetzen der Sparkassen-App bereits bei den allerersten Schritten.
Anstatt mich weiter mit 16-stelligen Anmeldedaten auseinanderzusetzen (und mich höchstwahrscheinlich eine hochkomplizierte schriftliche Matrix vom Benutzen der App trennte), fasste ich den Entschluss, einen Wechsel vom traditionellen Sparkassen-Konto zu den mobilen Banking-Alternativen von N26, Comdirect-Bank oder der DKB-Bank anzugehen. Bürokratische Vorgänge schrecken mich ab.
Und dabei könnte es gefühlt doch so einfach sein. Ob Banking per Smartphone-App meine Erlösung ist? N26 behauptet, dass bei ihnen alles papierlos funktioniert. Papierkram und Telefonate mit der Bank fand ich eh lästig und bürokratisch. Und bei weiteren Fragen zu seinen Finanzen genügt angeblich nur ein kurzer Blick in die N26-App, in der man als Kunde all seine Finanzen im Überblick hat. Klingt für mich verlockend! Welche Vorteile die neuartige Bank wirklich parat hat, habe ich nun einmal unter die Lupe genommen.
Mein Fazit
Ich bin bereit für den Absprung zum Online-Banking per Handy. Schließlich verbringe ich durchschnittlich genau so viel Zeit mit meinem Handy wie mit meinem Freund und bin es leid, dass das Thema Finanzen immer noch in der Schublade „kompliziert“ herum liegt. Falls jemand was Besseres als N26 findet, bitte gebt mir einen Tipp. Wahrscheinlich geht auch in diesem Fall Probieren über Studieren. Ich werde berichten.