UN senkt Wachstumsprognose, Wall Street will deutsche Sparer, Samsung-Streik gestoppt
UN senkt Wachstumsprognose
Die Weltwirtschaft bekommt Gegenwind: Die Vereinten Nationen haben ihre Wachstumsprognose für 2026 von 2,7 auf 2,5 Prozent gesenkt. Grund sind vor allem die Krisen im Nahen Osten und steigende Ölpreise. Im schlimmsten Fall könnte das globale Wachstum sogar auf nur 2,1 Prozent fallen. Gleichzeitig erwartet die UN mehr Inflation: Weltweit sollen die Preise 2026 um 3,9 Prozent steigen. Besonders hart trifft das ärmere Länder, weil Energie, Transport und Importe teurer werden. Eine globale Rezession sieht die UN zwar nicht direkt, aber für viele Menschen könnten die Kosten im Alltag weiter steigen. (AP News)
Wall Street will deutsche Sparer
JPMorgan Chase plans to launch its digital bank Chase in Germany in the second quarter of 2026, entering the highly competitive German banking market. The US banking giant is focusing on an app-only service, while also offering customers support from human advisors by phone and chat. At launch, Chase plans to offer an overnight savings account, as JPMorgan sees a strong savings culture and growing demand in Germany. Chase is expected to be based in Berlin. After the UK, Germany will become Chase’s second major European market. (Tagesspiegel)
Samsung-Streik gestoppt
Bei Samsung ist ein riesiger Streik erstmal abgewendet: Rund 48.000 gewerkschaftlich organisierte Mitarbeitende hatten einen 18-tägigen Generalstreik geplant, der der größte in der Geschichte des Konzerns gewesen wäre. Grund für den Konflikt sind Bonuszahlungen, denn Samsung verdient durch den KI- und Chip-Boom gerade Rekordsummen. Die Gewerkschaft fordert mehr Beteiligung am Gewinn, besonders für die Halbleiter-Sparte. Jetzt gibt es eine vorläufige Einigung, über die die Mitglieder noch abstimmen sollen. Für Samsung geht es nicht nur um Löhne, sondern auch um globale Lieferketten, denn Chips sind weltweit ohnehin knapp. (ZDF)