Als Student das richtige Stipendium finden

Tatsächlich ist das Thema Begabtenförderung nicht ausschließlich von Noten abhängig. Auch wer sich sozial engagiert oder als Frau in einer von Männern dominierten Branche mittels eines Studiums Fuß fassen möchte, hat wirklich gute Chancen auf eine Förderung.

Das Gute an einem Stipendium? Neben der rein finanziellen Unterstützung haben die Stipendiant*innen auch die Möglichkeit, an Workshops, Seminaren oder Mentoring-Programmen teilzunehmen.

Immer gleich bei der Förderung durch ein Begabtenförderungswerk ist die Studienkostenpauschale von 300 Euro. Die monatlichen Zuwendungen werden auf Basis des Einkommens der Eltern, des eigenen Einkommens und den Einnahmen eines Ehepartners (wenn vorhanden) berechnet. Die Rechnung lautet also immer: individuelle Zuwendung + 300 Euro Studienkostenpauschale = monatliche Höhe des Stipendiums.

Generell orientiert sich die Förderhöhe am Bafög und ist für alle Fördernetzwerke gleich. Einzig: Ein Stipendium muss natürlich nicht zurückgezahlt werden, im Gegensatz zum Bafög. Jackpot!

Wie wird man Stipendiant*in?

Viele qualifizierte Schulabgänger*innen und Student*innen schrecken vor einer Bewerbung bei einem Werk der Begabtenförderung zurück, aus Angst davor, abgelehnt zu werden. Die Folge? Der Topf ist voller als die Nachfrage. Das klingt doch wie Musik in unseren Ohren, oder?

Allein deshalb solltest du keine Angst davor haben, deine Bewerbung abzugeben. Was hast du schon zu verlieren? Vorausgesetzt natürlich, deine Noten bewegen sich im realistischen Rahmen oder du kannst mit weiteren Qualifikationen punkten. Nur, was ist der realistische Rahmen, um für ein Stipendium eines Förderwerkes infrage zu kommen? Welche Stiftungen und Förderprogramme gibt es in Deutschland überhaupt? Und, ganz wichtig, welche Förderung und Ideale einer Stiftung passen zu dir?

ZASTER hat sich die acht größten Stiftungen und Förderwerke genauer angesehen und fasst dir in diesem Artikel alles übersichtlich zusammen, was du wissen musst, um dich zu bewerben.