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MITTAGSBRIEFING

Start-up-Gründungen auf Rekordwert, 53 Millionen D-Mark, Wandel bei Wohnungsgrößen

von Zaster Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Start-up-Gründungen auf Rekordwert 

In Deutschland ist die Zahl der Start-up-Gründungen auf einen Rekord gestiegen. Im vergangenen Jahr (2025) entstanden 3568 neue Wachstumsfirmen, 29 Prozent (!) mehr als 2024, zeigt eine Analyse des Start-up-Verbands, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Grund für die Rekordzahlen ist die Euphorie um künstliche Intelligenz, die Gründungen erleichtert und neue Geschäftsfelder eröffnet. Der Aufwärtstrend bei den Gründungen wurde in fast allen Bundesländern verzeichnet. (Manager Magazin)

53 Millionen D-Mark 

Im vergangenen Jahr hat die Bundesbank knapp 53,1 Millionen D-Mark im Gegenwert von gut 27 Millionen Euro umgetauscht. Ein Jahr zuvor waren rund 53,2 Millionen D-Mark in den Filialen der Bundesbank zurückgegeben worden, im Jahr 2023 waren es gut 58 Millionen D-Mark. Häufig tauchen die ausgedienten Scheine und Münzen bei Erbschaften auf oder als Zufallsfund beim Kauf alter Häuser. Auch 24 Jahre nach Einführung des Euro-Bargelds zum Jahreswechsel 2001/2002 sind mehr als 162 Millionen D-Mark Scheine (!) und über 23 Milliarden D-Mark Münzen nicht zurückgegeben worden. (Spiegel Online)

Wandel bei Wohnungsgrößen 

In Deutschland sind über Jahrzehnte die Wohnflächen  gewachsen, doch nun zeichnet sich eine Trendwende ab. Erstmals seit Beginn der Erhebungen stagniere die durchschnittliche Wohnungsgröße und sie dürfte in den kommenden Jahren schrumpfen, so eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Seit 1965 ist demnach die durchschnittliche Wohnungsfläche von 69 auf 94 Quadratmeter gestiegen und damit um mehr als ein Drittel. Parallel habe sich die Wohnfläche pro Person von knapp 20 Prozent auf gut 49 Quadratmeter mehr als verdoppelt. Doch seit 2005 würden Neubauwohnungen wieder kleiner, was sich auch im Bestand bemerkbar machen werde. Die Entwicklung in Deutschland ähnle der in vielen anderen Ländern. In Belgien, Japan oder Norwegen wurden Neubauwohnungen laut DIW bereits um die Jahrtausendwende kleiner, in Frankreich, Polen und Russland wenige Jahre später. (Der Tagesspiegel)

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Zaster Redaktion
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