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MITTAGSBRIEFING

Organschäden durch Long-Covid, Burger Lieferung vom Roboter, Bargeld-Limit von 10.000 Euro in der EU

von ZASTER Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Organschäden durch Long-Covid

Noch Monate später leidet etwa jeder zehnte Coronainfizierte unter Beschwerden. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsprojekt der Universitätsklinik Ulm. "Wir hatten bislang rund 250 Patienten. 20 Prozent von ihnen haben Organschäden.", so Dominik Buckert, betreuender Oberarzt der Spezialambulanz für Covid-Spätfolgen an Lunge, Herz und Gefäßen am Uniklinikum Ulm. Außerdem fühlte sich der größte Teil der übrigen Patienten schlechter belastbar als vor der Erkrankung. Im Durchschnitt sind Studien zufolge Frauen weltweit etwas mehr betroffen. (Spiegel Online)

Burger Lieferung vom Roboter

Bereits 2017 hat der Essenslieferdienst Foodora erste Tests mit einem Kurier-Roboter gefahren. Erst in Hamburg, seit diesem Jahr erneut in Stockholm. Auch der US-Lieferservice Doordash probiert seit vier Jahren solche Gadgets aus. Nun versucht es das junge Berliner Unternehmen Discoeat. Das Start-Up Teraki, das eigentlich Software für autonome Fahrzeuge baut, stellt den selbstfahrenden Kasten, Discoeat die Plattform und die Burgerkette Peter Pane dient als Versuchskaninchen, wie Discoeat-Gründer Moritz Heininger im Gespräch mit "Gründerszene" erzählt. Bereits seit Mitte Juni 2021 fährt der Roboter im Berliner Bezirk Mitte aus, allerdings lediglich für eine einzige Testfiliale. Der Roboter darf laut der aktuellen Gesetzeslage maximal 6 Stundenkilometer fahren, wird daher bei einem Radius von höchstens zwei Kilometern eingesetzt - sonst liegt das Essen zu lange in der Box. Noch fährt der Roboter aber nicht alleine durch Berlin, sondern muss laut deutschem Gesetz von einer Person begleitet werden. (Welt Online)

Bargeld-Limit von 10.000 Euro in der EU

In vielen EU-Staaten wird nach Ansicht von Experten der Kampf gegen Geldwäsche nur halbherzig geführt. Ein ganzes Bündel aus Maßnahmen soll künftig schlagkräftiger verhindern, dass Milliardenbeiträge aus kriminellen Geschäften in die reguläre Wirtschaft eingespeist werden. Aus diesem Grund will die EU-Kommission eine Obergrenze von 10.000 Euro für Zahlungen mit Bargeld einführen und eine neue Überwachungsbehörde installieren. Auch Kryptowährungen wie der Bitcoin sollen stärker reglementiert werden, wie Brüssel am Dienstag mitteilte. In den meisten Ländern Europas gibt es bereits Höchstgrenzen für Bargeldzahlungen - in Griechenland ist beispielsweise bei 500 Euro (!) Schluss, in Kroatien bei 15 000 Euro. Keine Limits setzen bislang Staaten wie Deutschland, Österreich, Luxemburg und Zypern. Die EU-Kommission will nun, dass alle Mitgliedsstaaten ein Verbot von Barzahlungen über 10.000 Euro durchsetzen. (Der Tagesspiegel)

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