Ölpreis über 100 US-Dollar, Deutschlands Waffenexporte, Geldvermögen ungleich verteilt

Ölpreis über 100 US-Dollar

Infolge des Iran-Kriegs ist der Ölpreis erstmals seit Jahren wieder auf über 100 US-Dollar angestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich in der Spitze um fast 20 Prozent auf 111,04 US-Dollar. Die Furcht vor Lieferengpässen, steigender Inflation und höheren Zinsen ließ die Anleger aus Aktien flüchten und trieb sie in den als sicher geltenden US-Dollar. An der Wall Street deuteten die Terminkontrakte auf einen schwachen Start hin. (Manager Magazin)

Deutschlands Waffenexporte

In den vergangenen fünf Jahren hat Deutschland seine Rolle als weltweiter Waffenexporteur deutlich ausgebaut. Die Bundesrepublik rückte im Zeitraum von 2021 bis 2025 in der Rangliste der wichtigsten Exporteure schwerer Waffen vom fünften auf den vierten Platz vor und überholte damit China. Deutschland kam im Zeitraum 2021 bis 2025 auf einen Anteil von 5,7 Prozent an den weltweiten Waffenexporten. Unter den europäischen Verbündeten Deutschlands steigerten Polen  und Italien (plus 157 Prozent) ihre Waffenexporte besonders stark. Italien ist nun weltweit sechstgrößter Waffenexporteur. (Spiegel Online)

Geldvermögen ungleich verteilt 

In Deutschland steigt das Geldvermögen der Menschen. Doch mehr als ein Viertel der privaten Haushalte verfügt nach eigenen Angaben über keinerlei Ersparnisse (!). 27 Prozent der 1007 Befragten gaben in einer Ipsos-Erhebung für die Direktbank ING an, kein Geld auf der hohen Kante zu haben. Bei der Umfrage zuvor lag der Anteil noch etwas niedriger bei 23,5 Prozent. Zugleich sank der Anteil der Sparerinnen und Sparer von 70,7 Prozent bei der Umfrage 2024 auf 63,7 Prozent bei der Erhebung im Dezember 2025. Das gewaltige Geldvermögen in Deutschland ist nach früheren Angaben der Bundesbank ungleich verteilt. Etwa die Hälfte entfällt auf die vermögendsten zehn Prozent: etwa vier Millionen Haushalte. am unteren Ende der Skala finden sich laut Bundesbank etwa 20 Millionen Haushalte, auf die nur acht Prozent des Geldvermögens entfällt. (Der Tagesspiegel)