Neue Streiks im Nahverkehr, Gaspreise für Neukunden gestiegen, Warnstreik am Hauptstadtflughafen BER

Neue Streiks im Nahverkehr 

Fahrgäste in Deutschland müssen sich im Tarifkonflikt im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) auf neue, umfangreiche Streiks einstellen. Die Gewerkschaft Verdi ruft für Donnerstag (19.03.2026) zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen in mehreren Bundesländern auf. Betroffen sind nach Angaben von Montag Bayern, NRW und Hamburg. Dort dürfte der Verkehr in den meisten kommunalen Unternehmen zum Erliegen kommen. In dem Konflikt wird über die Arbeitsbedingungen für knapp 100.000 Beschäftigte in rund 150 kommunalen Verkehrsbetrieben verhandelt. Ziel der Gewerkschaft sei es, die hohe Belastung der Beschäftigten zu senken und die Berufe wieder attraktiver zu machen. (Manager Magazin)

Gaspreise für Neukunden gestiegen 

Keine guten Neuigkeiten für Verbraucher. Die stark gestiegenen Gas-Großhandelspreise haben erste Auswirkungen auf neue Verträge von Haushaltskunden. Laut einer Auswertung des Vergleichsportals Verivox haben sich die günstigen Neuverträge innerhalb weniger Tage im bundesweiten Schnitt um 1,2 Cent pro Kilowattstunde verteuert. Das entspricht einem Anstieg von 15 Prozent. Preiserhöhungen in der Grundversorgung gibt es laut Verivox bislang nicht. Der Schiffs-Transport von Flüssiggas aus den Förderregionen am Persischen Golf durch die wichtige Straße von Hormus ist durch den Krieg faktisch zum Erliegen gekommen. (Der Tagesspiegel)

Warnstreik am Hauptstadtflughafen BER

Im Flugbetrieb am Hauptstadtflughafen BER stehen nun neue Streiks an. Auch bei der Lufthansa-Tochter Eurowings stehen neue Streiks bevor. Die Gewerkschaft Ver.di hat für Mittwoch (18.03.2026) zu einem ganztägigen Warnstreik am BER aufgerufen. Welche Auswirkungen das auf den Flugbetrieb haben wird, ist noch offen. Allerdings müssen sich Fluggäste auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Ver.di handelt derzeit mit der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg über mehr Geld für rund 2000 Beschäftigte. Die Gewerkschaft fordert unter anderem sechs Prozent mehr, mindestens jedoch 250 Euro zusätzlich pro Monat je Gruppe beziehungsweise je Stufe. Bei der Kerngesellschaft Lufthansa haben die Piloten in der vergangenen Woche bereits das zweite Mal die Arbeit niedergelegt. (Spiegel Online)