Konsumstimmung bleibt schwach, Inflation zieht wieder an, Energie wird teurer, Mehr Schutz bei Online-Käufen und digitalen Verbraucherrechten

Konsumstimmung bleibt schwach

Die Verbraucherstimmung in Deutschland hat sich im April weiter eingetrübt und liegt laut HDE-Konsumbarometer auf dem niedrigsten Stand seit Februar 2024. Viele Haushalte beurteilen ihre finanzielle Lage derzeit vorsichtiger und planen Ausgaben deutlich zurückhaltender als noch vor einigen Monaten. Besonders sichtbar wird das bei größeren Anschaffungen, die oft verschoben oder ganz gestrichen werden. Zwar gibt es vereinzelt Anzeichen für eine Stabilisierung einzelner Preisbereiche, doch von einer echten Entspannung im Alltag der Verbraucher kann bislang keine Rede sein. Der private Konsum bleibt damit ein Unsicherheitsfaktor für die wirtschaftliche Entwicklung. (Handelsblatt Research Institute)

Inflation zieht wieder an, Energie wird teurer

Die Inflationsrate in Deutschland ist im April auf 2,9 Prozent gestiegen. Besonders deutlich schlagen die höheren Energiepreise zu Buche, ebenso wie gestiegene Kosten für Sprit und andere laufende Ausgaben des Alltags. Der Tagesspiegel berichtet, dass Haushaltsenergie und Kraftstoffe im Jahresvergleich deutlich teurer geworden sind, was sich für viele Verbraucher unmittelbar bemerkbar macht. Gerade bei Pendlern, Familien und Haushalten mit ohnehin engem Budget kommt diese Entwicklung besonders stark an, weil sie nicht nur einzelne Produkte betrifft, sondern die gesamten monatlichen Fixkosten erhöht. Damit wächst der Druck auf viele Haushaltskassen weiter. (Tagesspiegel)

Mehr Schutz bei Online-Käufen und digitalen Verbraucherrechten

2026 treten mehrere Änderungen in Kraft, die Verbraucher beim Online-Shopping besser schützen sollen. Laut Business Insider werden unter anderem Regeln für Widerruf, Kleinkredite und „Buy now, pay later“-Modelle verschärft, damit Kaufentscheidungen transparenter und Risiken besser erkennbar werden. Das ist im Alltag relevant, weil immer mehr Menschen im Netz bestellen, auf Raten zahlen oder digitale Finanzprodukte nutzen, ohne die Folgen immer genau zu überblicken. Zusätzlich sollen strengere Vorgaben gegen irreführende Werbung und Greenwashing dafür sorgen, dass Angebote klarer bewertet werden können. Für Verbraucher bedeutet das mehr Orientierung, aber auch die Notwendigkeit, sich mit den neuen Regelungen vertraut zu machen. (Business Insider)