Hat Gen Z wirklich Money Anxiety?, Ein Klick und dein Krypto ist weg, Günstig Zug fahren? Jetzt schon
Hat Gen Z wirklich Money Anxiety?
Immer mehr junge Menschen investieren heute schon, bevor sie überhaupt ihren ersten richtigen Vollzeitjob haben. Laut einem Bericht von The Guardian startet Gen Z deutlich früher mit ETFs, Aktien und Kryptowährungen als frühere Generationen. Viele junge Erwachsene sehen Investieren dabei nicht mehr als Möglichkeit, reich zu werden, sondern als eine Art finanzielle Absicherung in einer unsicheren Wirtschaft. Hohe Mieten, Inflation, teure Lebenshaltungskosten und Zweifel an klassischen Rentensystemen sorgen dafür, dass viele möglichst früh Vermögen aufbauen wollen. Besonders beliebt sind neben ETFs auch Krypto-Investments und Trading-Apps, die Investieren einfacher und zugänglicher machen als je zuvor. Experten warnen allerdings davor, dass soziale Medien und Finanz-Influencer gerade junge Anleger oft zu riskanteren Investments verleiten könnten. (The Guardian)
Ein Klick und dein Krypto ist weg
Ein falscher Klick kann reichen und plötzlich ist dein gesamtes Krypto-Vermögen weg. Genau das passiert aktuell immer häufiger, obwohl Kryptowährungen eigentlich als besonders sicher gelten. Laut einem Bericht von Fortune liegt das Problem dabei oft nicht an der Blockchain selbst, sondern am Design vieler Crypto Wallets. Die meisten Wallets basieren noch immer auf sogenannten Seed Phrases oder privaten Schlüsseln. Wer diese Daten besitzt, kontrolliert das gesamte Wallet und genau das machen sich Hacker durch Phishing-Links, Fake-Apps oder Malware zunutze. Besonders kritisch: Anders als bei Banken gibt es meist keinen Support, keine Rückerstattung und keinen „Passwort vergessen“-Button. Experten fordern deshalb neue Wallet-Systeme mit mehreren Sicherheitsstufen, Passkeys oder zusätzlicher Verifizierung, damit ein einzelner Fehler nicht sofort das komplette Vermögen zerstören kann. Für die Krypto-Branche könnte genau das zur größten Herausforderung werden, wenn digitale Währungen wirklich massentauglich werden sollen. (Fortune)
Günstig Zug fahren? Jetzt schon
Die Deutsche Bahn verkauft ihre Last-Minute-Tickets inzwischen immer erfolgreicher und erreicht damit vor allem jüngere und spontane Reisende. Über die App „DB Last Minute“ werden übrig gebliebene Sitzplätze kurz vor Abfahrt oft deutlich günstiger angeboten, teilweise schon ab rund 10 Euro. Laut Bericht der Tagesschau soll das Angebot dabei helfen, Züge besser auszulasten und gleichzeitig Menschen anzusprechen, die flexibel reisen möchten oder sich reguläre Ticketpreise oft nicht leisten können. Besonders beliebt sind die spontanen Deals bei jungen Erwachsenen, Studierenden und Wochenendtrips. Allerdings gibt es auch Einschränkungen: Die Tickets sind meist nur kurzfristig verfügbar, an bestimmte Züge gebunden und nicht unbegrenzt vorhanden. Für viele Reisende könnte das Modell trotzdem attraktiver werden, gerade in Zeiten steigender Mobilitäts- und Reisekosten. (Tagesschau)
