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Once upon a time ... in Tarantinos Geldbeutel

8 Geldfakten über Quentin Tarantino, die du noch nicht kennst

von Helene Rose

Zum Kinostart von „Once upon a time... in Hollywood" wirft ZASTER für dich einen genauen Blick auf das finanzielle Leben des Kult-Regisseurs Quentin Tarantino. Da kommt schon ein hübsches Sümmchen... ähh, Listchen zusammen!

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Rome 2019

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Strafzettel

Wie so ziemlich jeder musste auch Quentin Tarantino klein anfangen. Und zwar so klein, dass er kaum Geld hatte. So kam es, dass er, lange Zeit bevor er mit seinen Filmen durchstartete, nicht mal in der Lage war, seine Strafzettel zu zahlen. Letztendlich schuldete er dem Staat ganze 7000 US-Dollar (6300 Euro). Da er die aber nach wie vor nicht bezahlen konnte, landete er für zehn Tage im Gefängnis. Nach eigenen Angaben konnte er da aber ganz interessante Dialogzeilen aufschnappen.

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Klage

Das war es aber noch nicht mit der kriminellen Vergangenheit des Hollywood-Stars. 1997 schlug er in einem Restaurant dem Produzenten Don Murphy ins Gesicht und wohl auch gegen eine Mauer, was ihm eine Klage von fünf Millionen US-Dollar (4,49 Millionen Euro) einbrachte.

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Programmkino

Dass Tarantino ein wahrer Filmfan ist, zeigte sich schon darin, dass er bereits als Jugendlicher viel Zeit vor der Leinwand verbrachte. Als das Kino seiner Jugend, das New Beverly Cinema in Los Angeles, kurz vor dem Bankrott stand, spendete er jeden Monat 5000 US-Dollar (4500 Euro), um den weiteren Betrieb zu ermöglichen. Nach einer Weile kaufte er es gänzlich und betrieb das Programmkino weiter.

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Drehbuch

Zwischen 1985 und 1990 arbeitete er im Video Archives in Manhattan Beach. Während dieser Zeit schrieb er "True Romance” und “Natural Born Killers”, die ursprünglich nur ein Film werden sollten. Da das Drehbuch aber 500 Seiten lang war, wurden die Filme geteilt und Tarantino verkaufte "True Romance" für 50.000 US-Dollar (45.000 Euro). Mit dem Geld stieg er aus dem Videothekengeschäft aus und belegte Schauspielkurse.

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Gast-Regisseur

Das Motto „Eine Hand wäscht die andere" scheint Tarantino nicht fremd zu sein. Denn im Jahr 2005 führte er für einen Film von Robert Rodriguez die Gast-Regie für die symbolische Gage von einem US-Dollar, weil Rodriguez ebenfalls für nur einen US-Dollar den Soundtrack für Tarantinos Film „Kill Bill – Volume 2" zusammengestellt hatte.

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Gage

So wenig Gage zu bekommen, ist für Quentin Tarantino natürlich eine Ausnahme. Im Normalfall soll er etwa 20 Millionen US-Dollar (18 Millionen Euro) Vorauszahlung für die Arbeit an seinen Filmen als Regisseur, Produzent oder Autor bekommen. Sich Mühe zu geben, lohnt sich für ihn dann aber trotzdem immer noch, denn er bekommt außerdem einen prozentualen Anteil vom Einspielbetrag des Films. Bis zu 30 bis 40 Millionen US-Dollar (27 bis 36 Millionen Euro) sind so insgesamt pro Film für ihn drin.

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Bestbezahlter Filmregisseur

Quentin Tarantino hat im vergangenen Jahr (Juli 2018 bis Juli 2019) offenbar ordentlich rangeklotzt und sichert sich so den ersten Platz in der „People With Money“-Liste als bestbezahlter Filmregisseur der Welt. 58 Millionen US-Dollar (52 Millionen Euro) sind auf sein Konto geflossen. Sein Gesamtvermögen soll übrigens ungefähr 120 Millionen US-Dollar (107,8 Millionen Euro) betragen.

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Haus und Boot

Wer hart arbeitet, kann sich auch was leisten. Tarantino macht das zumindest. Er ist stolzer Besitzer der Quentin Tarantino Mansion, ein Anwesen in Los Angeles für sieben Millionen US-Dollar (6,3 Millionen Euro). Außerdem nennt er ein Boot für zwei Millionen US-Dollar (1,8 Millionen Euro) sein Eigen.

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