Ford mit Milliardenverlust, Streik bei der Lufthansa, Immobilien- und Mietpreise steigen weiter
Ford mit Milliardenverlust
Im vergangenen Jahr (2025) hat Ford das letzte Quartal mit einem hohen Verlust von 11,1 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Den Ausschlag gaben der Umbau des hochdefizitären Elektroauto-Geschäfts, ein Brand bei einem Aluminium-Zulieferer und die Importzölle von US-Präsident Donald Trump. Demnach kommt das Minus nicht überraschend. Bereits eine Abschreibung von 19,5 Milliarden US-Dollar hatte der US-Autoriese bei batteriebetriebenen Fahrzeugen angekündigt. Der Umsatz sank unterdessen im Jahresvergleich um 5 Prozent auf 45,9 Milliarden US-Dollar. (Manager Magazin)
Streik bei der Lufthansa
Die Vereinigung Cockpit (VC) hat im Streit über höhere Betriebsrenten bei der Lufthansa zu einem eintägigen Streik am Donnerstag (12.02.2026) aufgerufen. Demnach sollen Flüge der Kernmarke Lufthansa und der Frachtairline Lufthansa Cargo bestreikt werden, die von deutschen Flughäfen aus starten, wie die VC gestern (10.02.2026) mitteilte. Die Piloten beabsichtigen zudem, Anreisen von Cockpit-Beschäftitgten zum Einsatzort, Bereitschaft- und Reservedienste sowie Simulatortrainings zu bestreiken. Die VC fordert für die rund 4800 Cockpit-Beschäftigten höhere Beiträge zur Betriebsrente. Mehr dazu hier. (Spiegel Online)
Immobilien- und Mietpreise steigen weiter
Knappes Angebot, hohe Nachfrage. Wer in Deutschland eine Wohnung oder ein Haus kaufen will, findet kaum noch ein Schnäppchen. Und eine Entspannung ist ebenso nicht in Sicht. Im vergangenen Jahr (2025) haben sich Wohnimmobilien im Schnitt um 4,2 Prozent verteuert, wie neue Zahlen des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (VDP) zeigen. Das ist doppelt so stark wie im Vorjahr. Wegen des andauernden Mangels an Wohnraum dürfte die Preise auch dieses Jahr steigen. Besonders stark fiel der Preisanstieg bei Mehrfamilienhäusern aus, die Ende 2025 rund 5,3 Prozent teurer waren als ein Jahr zuvor. In den Metropolen steigen die Immobilienpreise besonders. In Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart verteuerten sich Wohnimmobilien um 4,7 Prozent im Vergleich zu Ende 2024. (Der Tagesspiegel)