Firmenpleiten auf Höchststand, Verdopplung Chinas E-Auto-Exporte, Bundesregierung uneinig über Entlastungen
Firmenpleiten auf Höchststand
Einer Studie zufolge hat die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland im ersten Quartal 2026 das höchste Niveau seit über 20 Jahren erreicht. Insgesamt wurden von Januar bis März 2026 4574 Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften verzeichnet, wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) am Donnerstag (09.04.2026) mitteilte. Insgesamt waren etwa 54000 Arbeitsplätze, darunter viele Industriejobs, von Insolvenzen betroffen. Laut IWH-Insolvenztrend waren im März 2025 in den größten zehn Prozent der insolventen Unternehmen etwa 14 000 Arbeitsplätze betroffen. (Spiegel Online)
Verdoppelung Chinas E-Auto-Exporte
Weltweit werden in China gebaute Elektroautos immer beliebter. Die Exporte von E-Autos aus der Volksrepublik China stiegen im März 2025 um 100 Prozent im Vorjahresvergleich, wie der chinesische Automobilverband CPCA am Donnerstag (09.04.2026) mitteilte. Bei Hybridautos ist die Steigerung demnach sogar noch größer, hier stiegen die Ausfuhren um knapp 200 Prozent. Grund sind vor allem die vergleichsweise niedrigen Preise. Der Hersteller BYD hat bereits das US-Unternehmen Tesla von Elon Musk als größter Produzent von E-Autos weltweit überholt. (Manager Magazin)
Bundesregierung uneinig über Entlastungen
Wegen der hohen Spritpreise hoffen viele Bürger und Bürgerinnen in Deutschland auf schnelle Entlastungen. Bundeskanzler Friedrich Merz hat aber nun diese Hoffnung gedämpft. Die Bundesregierung sei zwar bisher bemüht, aber man sollte nicht mit kurzfristigen Entscheidungen rechnen, so CDU-Chef Merz in Berlin. Sollten die Preise entgegen der aktuellen Entspannungssignale weiter und dauerhaft deutlich steigen, werde die Regierung aber handeln. (Der Tagesspiegel)