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Steigerung um 12 Prozent

FIFA schüttet Rekordpreisgeld an WM-Teilnehmer aus

von Melanie Steck

Auftakt für den Titelverteidiger! Am Sonntagabend tritt das deutsche Team sein erstes WM-Spiel 2018 im Olympiastadion in Moskau an. Jogis Jungs gelten als einer der großen Favoriten des Turniers. Schafft es der amtierende Weltmeister, den Titel zu verteidigen und sich damit auch die Sieger-Prämie der FIFA zu sichern?

2018 schüttet der Weltfußballverband eine nie dagewesene Rekordsumme an die Teilnehmer-Teams der Weltmeisterschaft aus. Insgesamt werden 400 Millionen US-Dollar (ca. 344 Millionen Euro) an die Mannschaften vergeben. Zum Vergleich: Bei der WM 2014 in Brasilien waren es „nur“ 358 Millionen Dollar, sprich 309 Millionen Euro.

Doch wieviel bekommen die Teams eigentlich für ihren Einsatz auf dem Platz? Ein Summe, für die sich das Schwitzen auf jeden Fall lohnt. Die Preisgelder werden gestaffelt vergeben, abhängig davon, wie weit ein Team im Turnier kommt.

Hier das Ranking in der Übersicht

Wer mit dem Ende der Vorrunde am 28. Juni rausfliegt, bekommt immerhin acht Millionen US-Dollar (ca. 6,9 Mio. Euro). Teams, die nach dem Achtelfinale nach Hause fahren müssen, dürfen sich über 12 Millionen US-Dollar, also etwa 10,3 Mio. Euro freuen. Mannschaften, die nach dem Viertelfinale ihre Koffer packen müssen, nehmen rund 16 Mio. US-Dollar mit nach Hause. Das entspricht ca. 13,8 Millionen Euro.

Wer sich den vierten Platz erkämpfen konnte, bekommt 22 Mio. US-Dollar (18,9 Mio. Euro) ausgeschüttet. Gar nicht so viel mehr, nämlich 24 Mio. US-Dollar (20,7 Mio. Euro) gibt es für die drittplatzierte Mannschaft des Turniers.

Wer nach dem Endspiel nicht ganz oben auf dem Siegertreppchen steht, sondern den zweiten Platz belegt hat, bekommt für den knapp verpassten Weltmeister-Titel ein dickes Trostpflaster. 28 Mio. US-Dollar (ca. 24 Mio. Euro) dürften die Tränen über den verpassten Sieg schnell trockenen.

Das bekommt der Weltmeister

Neben Ruhm und Ehre darf sich der Fußball-Weltmeister 2018 über die unglaubliche Summe von 38 Millionen US-Dollar freuen. Das entspricht stolzen 32,8 Mio. Euro und damit 12 Prozent mehr, als der amtierende Weltmeister Deutschland 2014 in Brasilien einheimsen konnte. Der DFB bekam für seinen Erfolg vor vier Jahren 35 Millionen US-Dollar (ca. 30,2 Mio. Euro).

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Melanie Steck
Melanie Steck
Melanie Steck (Jahrgang 1983) ist fest davon überzeugt, dass man sich Glück auf keinen Fall kaufen kann. Geld ist für sie trotzdem ein fester Bestandteil des täglichen Lebens und sie findet es wichtig, dass sich alle mit dem Thema auskennen. Melanie Steck ist seit 13 Jahren Journalistin und arbeitete beispielsweise bei BILD.

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