© Unsplash
MITTAGSBRIEFING

Deutsche Bahn senkt vorübergehend Preise, Neue Bankgebühren bei ING, Top oder Flop? Lufthansa-Aktie

von ZASTER Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Deutsche Bahn senkt vorübergehend Preise

Um vorübergehend 1,9 Prozent reduzieren sich die Preise für Bahntickets (ICE und IC) ab dem 1. Juli bis zum 31. Dezember 2020. Damit gibt die Deutsche Bahn die Mehrwertsteuersenkung, die im Zuge des Corona-Konjunkturpakets beschlossen wurde, an ihre Kund*innen weiter.

Spar-Tickets auf Fernstrecken seien dann schon ab 17,50 Euro zu haben, berichtet die Bild. Die Preise in den Bordrestaurants werden um 2,5 Prozent reduziert, wenn die Restaurants ab Mitte Juli wie geplant öffnen. Für Bahntickets gilt seit 1. Januar 2020 der reduzierte Steuersatz (7 Prozent, vorher 19 Prozent). Dies hatte die Deutsche Bahn AG im Rahmen des Klimaschutzpakets beschlossen. Der neue Steuersatz ab dem 1. Juli beträgt nun befristet 5 Prozent.

Neue Bankgebühren bei ING

Für Kund*innen der Bank ING ändern sich ab 1. September 2020 die Konditionen. Gerade vor kurzem hatte das Geldinstitut Gebühren für sein Girokonto eingeführt, nun kommt es zu Preiserhöhungen, berichtet das Verbraucherportal Chip. So steigen im Euro-Ausland die Gebühren beim Bezahlen mit Kredit- oder Girokarte von jetzt 1,75 Prozent auf 1,99 Prozent. Konnten ING-Kund*innen zuvor eine Rückerstattung der Gebühren verlangen, die sie für das Abheben von Bargeld an die Geldautomatenbetreiber zahlen mussten, so sei dies künftig nicht mehr möglich.

Überweisungen in ausländischer Währung nimmt die Bank ab dem 1. September nur noch digital entgegen und für bestimmte schriftliche Überweisungen legt die Bank eine Maximalsumme von 50.000 Euro fest. Wer nicht mit der Preiserhöhung einverstanden ist, kann entweder bis zum 31. August 2020 Widerspruch einlegen oder das Konto fristlos kündigen.

© analogicus via Pixabay

Top oder Flop? Lufthansa-Aktie

Bei der Kranich-Fluglinie plant man die Rückkehr zu einem einigermaßen "normalen" Flugplan. Bis Ende Oktober 2020 sollen 380 Flugzeuge wieder in Betrieb sein. Das entspricht der Hälfte der Konzernflotte, die Lufthansa von 860 auf 760 Flugzeuge reduziert hatte. Vorstandsmitglied Harry Hohmeister äußerte sich optimistisch gegenüber Der Aktionär: "Die Nachfrage (nach Flügen, Anm. d. Red.) steigt, kurz- und auch langfristig."

Thorsten Küfner von "Der Aktionär" bleibt jedoch skeptisch und rät von einem Kauf der volatilen Aktie ab: "Auch in den kommenden Monaten dürfte die Lufthansa weiterhin tiefrote Zahlen schreiben. Wann der Turnaround gelingt, hängt vor allem von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie ab und bleibt dementsprechend unsicher."

© Pixabay
ein Artikel von
ZASTER Redaktion
ZASTER Redaktion
Fangfrisch aus der Redaktion des Finanz- und Verbrauchermagazins. Informativ. Unterhaltsam. Alles über Geld.

Noch mehr Zaster