Karriere: Die Outfit-Regeln für den Mann

Wer sich in seinen Klamotten wohl fühlt, handelt selbstbewusster und überzeugter als jener, der sich schon bei seinem eigenen Auftritt für die Garderobe schämt. Umso wichtiger also, dass du weißt, wann es was zu tragen gilt. Im englischen heißt es gerne auch „Dress for success“: Kleide dich nicht für den Job, den du ausübst, sondern für den Job, den du mal haben möchtest.

Auf Firmenfeiern, bei Banketts oder auch privaten Festlichkeiten spiegeln Dresscodes die erwartete Atmosphäre auf dem Event wieder. Deswegen solltest du dich auch an die entsprechenden Empfehlungen halten. Schließlich wirkt eine einheitliche Garderobe auch gleich viel harmonischer und stimmungsvoller. Um sich angemessen kleiden zu können, müssen allerdings erst einmal die Dresscodes verstanden werden.

Dresscodes

Grundsätzliche Hinweise

Bei den oben beschriebenen Dresscodes sollten noch einige grundsätzliche Hinweise berücksichtigt werden, wenn du dich der klassischen Herrengarderobe annehmen möchtest:

  • Beim Anzug sind Naturfasern gegenüber Synthetikfasern immer vorzuziehen.
  • Anzüge, die im Sonnenlicht synthetisch schimmern wirken günstig. Deswegen sollte das Sakko im Geschäft unbedingt gegen echtes Licht gehalten werden. Bei künstlichem Licht ist der Effekt nicht so gut zu beobachten.
  • Bei Hemden möglichst auf Baumwolle zurückgreifen. Die ist nämlich wesentlich geruchsunempfindlicher als Polyester.
  • Außerdem solltest du – auch im Sommer – unter einem Sakko immer ein langärmliges Hemd tragen. Ein kleines Stück Hemd sollte nämlich am Ende der Sakko-Ärmels zu sehen sein. Faustregel: Die Ärmel des Sakko sind 1,5 cm kürzer als die des Hemds.
  • Zu Botton-Down-Hemden empfiehlt sich keine Krawatte. Dazu sollten Hemden mit Kent-Kragen oder dem Haifisch-Kragen gewählt werden. Fülligeren Gesichtern steht hingegen ein schmaler Kragen mit Krawatte.
  • Im Gegensatz zum Freizeit-Look muss das Schuhwerk immer gereinigt sein. Auch die Sneaker, die zum Anzug getragen werden, sollten geputzt sein – der klassische Lederschuh sowieso.
  • Führungskräfte mit Manschettenhemden sollten bei der Wahl ihrer Manschettenknöpfe auf deren Langlebigkeit achten. Perlmutt wirkt nicht nur edler als Plastik, sondern ist auch wesentlich stabiler. Abgebrochene oder fehlende Manschettenknöpfe sind Tabu.
  • Beim Anzug werden nie mehr als zwei Muster gleichzeitig am Körper getragen. Eine gemusterte Krawatte und ein Nadelstreifen-Sakko gehen in Ordnung, von einem zusätzlichen Streifenhemd hingegen ist abzuraten. Beim Anzug gilt oft: Weniger ist mehr!