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MITTAGSBRIEFING

Thyssen-Krupp-Aktie schießt hoch, Vereinfachung von Corona-Hilfen für Unternehmen, 500 Millionen unverkaufte Kleidungsstücke

von ZASTER Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Thyssen-Krupp-Aktie schießt hoch

Das Management des Essener Konzerns Thyssen-Krupp ist laut Nachrichtenagentur Bloomberg auf der Suche nach einer Alternative für den Verkauf an den Branchenkollegen Liberty Steel. Die Aktie reagiert mit einem Kurssprung. Der Stahlkonzern erwägt einen Börsengang seiner Stahlsparte. Die Aktie setzte sich nach den Nachrichten an die M-Dax-Spitze und stieg zuletzt um mehr als 7 Prozent an. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Vereinfachung von Corona-Hilfen für Unternehmen

Wirtschaftsminister Peter Altmaier plant nach heftiger Kritik von Gastronomen, Hoteliers und Händlern die Corona-Hilfen, also die sogenannte Überbrückungshilfe III umzubauen. So sollen nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur Firmen eine Förderung für jeden Monat erhalten können, in dem sie einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent nachweisen können. weitere Nachweise sollen entfallen. Damit Unterstützung schnell bei Firmen ankommt, soll die maximale Höhe von Abschlagszahlungen auf insgesamt 150.000 Euro angehoben werden - dies sind Vorschüsse auf spätere Zahlungen. Die Vorschläge werden nach dpa-Informationen nun zunächst in der Bundesregierung, vor allem mit dem Finanzministerium, abgestimmt. Laut dem Vorschlag des Wirtschaftsministeriums sollen die geänderten Überbrückungshilfen III rückwirkend vom vergangenen November bis Juni 2021 laufen. (Der Tagesspiegel)

500 Millionen unverkaufte Kleidungsstücke

Die Zahl ist unfassbar: Eine halbe Milliarde (!) Modeartikel drohen in Deutschland geschreddert und verbrannt zu werden. Aus diesem Grund pocht Greenpeace nun auf das "Vernichtungsverbot" und setzt Abfall- und Modeindustrie unter Druck. Für den Handel bedeutet das jedoch ein weiterer Kostenschock. Die Umweltorganisation verschickt derzeit an rund 130 deutsche Abfallbehörden Briefe mit der Aufforderung, die infrage kommenden Modehändler und - Hersteller auf drohende Gesetzesverstöße hinzuweisen und ihnen Konsequenzen bei Verstößen anzudrohen. Den Hebel für die Aktion bietet eine erst seit Oktober 2020 geltende Neuregelung im Kreislaufwirtschaftsgesetz, mit dem Eigentümer von Artikeln aller Art deutlich stärker als bisher in die Pflicht genommen werden. (Die Welt)

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ZASTER Redaktion
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