MITTAGSBRIEFING

Tabaksteuer wird teurer, Zahl der Homeoffice-Arbeiter steigt, Psychische Leiden nehmen in der Pandemie zu

von ZASTER Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Tabaksteuer wird teurer

Das Bundesfinanzministerium plant eine Erhöhung der Tabaksteuer. Erstmals soll sie auch für nikotinhaltige E-Zigaretten gelten, die bisher von der Tabaksteuer verschont waren. Auch für Verdampfer soll der höhere Steuersatz gelten und nicht mehr der niedrigere Satz für Pfeifenprodukte. Der Staat rechnet dadurch mit zusätzlichen Einnahmen von mehr als 12 Milliarden Euro zwischen 2022 und 2026 - wenn die höhere Steuer die Menschen nicht nich zum Aufhören bringt. Die neuen Sätze bedeuten auch, dass sich die Steuer für Zigaretten vom nächsten Jahr an jährlich um rund 8 Cent pro Packung erhöht. Allgemein wird erwartet, dass die Hersteller die Erhöhung an die Verbraucher weiterreichen. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Zahl der Homeoffice-Arbeiter steigt

Ende Januar hat ein Viertel der Erwerbstätigen in Deutschland vorwiegend oder ausschließlich im Homeoffice gearbeitet. Der Anteil liegt damit aktuell wieder in etwa so hoch wie während des ersten Shutdowns im April 2020 (27 Prozent), und er ist in den vergangenen Monaten gestiegen. Das ergibt die aktuelle Erwerbspersonenbefragung der Hans-Böckler-Stiftung. Den Zuwachs führen die Forscher unter anderem auf die zunehmend dringlichen Empfehlungen von Medizinern, Politik und Sozialpartnern, und die neue Homeoffice-Verordnung zurück. (Spiegel Online)

Psychische Leiden nehmen in der Pandemie zu

Laut den Abrechnungen einiger Krankenversicherungen wird klar, dass die Bürger in Deutschland wesentlich häufiger psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen. "Viele Menschen sagen, dass es ihnen zunehmend schwerfällt, mit der Corona-Pandemie umzugehen", so Debeka-Chef Thomas Brahm. Laut der privaten Krankenversicherung aus Koblenz ist die Zahl eingereichter Rechnungen für Psychotherapie deutlich gestiegen. Im Dezember erhöhte sich ihre Zahl gegenüber dem Vorjahr um 12,4 Prozent, im November sogar um 26,7 Prozent. Im Oktober waren es zwölf Prozent. Andere Krankenversicherer bestätigen diesen Befund. (Welt Online)

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ZASTER Redaktion
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