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MITTAGSBRIEFING

Steuereinnahmen der Kirchen brechen ein, Bargeld-Nachfrage sinkt deutlich, Weniger Arbeitslosigkeit trotz steigender Infektionen

von ZASTER Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Steuereinnahmen der Kirchen brechen ein

Im Durchschnitt zahlt ein Kirchenmitglied 300 Euro im Jahr, was der Kirchensteuerlast eines Unverheirateten mit einem Jahreseinkommen von 30.000 Euro brutto entspricht. Im Corona-Jahr 2020 ist die Kirchensteuer jedoch um 800 Millionen Euro auf 11,9 Milliarden Euro eingebrochen. Das ist ein Rückgang von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie sich aus vorläufigen Zahlen ergibt, die das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Mittwoch (31.03.2021) veröffentlicht hat. Die Zahl der Kirchenmitglieder ist in den vergangenen 20 Jahren um ein Viertel auf zuletzt 43 Millionen gesunken. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Bargeld-Nachfrage an Geldautomaten sinkt deutlich

In den vergangenen Monaten ist die Nutzung von Geldautomaten deutlich zurückgegangen. Auch die Geldinstitute verzeichnen einen deutlichen Rückgang. So heißt es bei der Commerzbank: "Wir verzeichnen bei der Bargeldnachfrage in den vergangenen zwölf Monaten einen Rückgang im Durchschnitt zwischen zehn und 15 Prozent." Grund dafür ist die die Corona-Krise. Viele Geldautomaten wurden vorübergehend außer Betrieb genommen - oder ganz abgebaut. (Welt Online)

Weniger Arbeitslosigkeit trotz steigender Infektionen

Obwohl Deutschland immer noch mitten in der Krise steckt, erholt sich der Arbeitsmarkt zunehmend. Auch wenn Geschäfte und Gastgewerbe größtenteils weiterhin geschlossen bleiben, ist die Zahl der Arbeitslosen im März um 80.000 auf 2,8 Millionen gesunken. Zentral ist, dass die deutsche Industrie international wieder viel exportiert. Generell verbessern dich die Perspektiven am Arbeitsmarkt. Das Beschäftigungsbarometer des Ifo-Instituts steigt auf den höchsten Wert seit einem Jahr. Vor allem die Elektroindustrie sucht neue Mitarbeiter. Zudem wird erwartet, dass die deutsche Wirtschaft um drei bis vier Prozent wachsen wird. (Süddeutsche Zeitung)

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ZASTER Redaktion
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