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MITTAGSBRIEFING

Start-up Gorillas wird zum Unicorn, Einzelhändler fordern Einkaufsgutscheine für jeden Bürger, Deutsche Sparer horten Rekordsummen

von ZASTER Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Start-up Gorillas wird zum Unicorn

Es ist erstaunlich: Nur neun Monaten nach der ersten Bestellung ist das Berliner Start-up Gorillas ein Unicorn. In einer neuen Finanzierungsrunde konnte das Unternehmen 245 Millionen Euro einsammeln. Damit bewerten die Investoren das Start-up Gorillas mit mindestens einer Milliarde Euro. Ab dieser Summe spricht man von einem Unicorn. In einem so kurzen Zeitraum hat das noch kein deutsches Start-up geschafft. Erst Ende vergangenen Jahres hatte Gorillas bereits 36 Millionen eingesammelt. (Der Tagesspiegel)

Einzelhändler fordern Einkaufsgutscheine für jeden Bürger

Der Handelsverband HDE fordert im Kampf gegen die Folgen der Coronakrise Einkaufsgutscheine für die Bürger, um die Nachfrage wieder anzukurbeln. "Ein zusätzliches Einkommen von 500 Euro je Einwohner würde einen Nachfrageimpuls von bis zu 40 Milliarden Euro bedeuten", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth dem Handelsblatt. Der Grund: Bürger und Unternehmen bräuchten ein "schnelles und klares Aufbruchssignal" für die Zeit nach der Krise. Arbeitnehmer könnten das Geld über die Lohnabrechnung erhalten. Freiberufler, Selbständige, andere Unternehmer und sonstige Personen könnten ein ähnliches Antrags- und Auszahlungsverfahren nutzen, wie es für die Soforthilfen an Soloselbstständige entwickelt worden sein. (Spiegel Online)

Deutsche Sparer horten in der Pandemie Rekordsummen

In der Corona-Krise haben Deutschlands Bürger Unsummen an Geld gehortet. Doch weder Ökonomen noch die Finanzszene rechnen mit einem baldigen Konsumboom. Nach Zahlen der Bundesbank sind die Bankeinlagen der privaten Haushalte von Januar 2020 bis Januar 2021 um 182 Milliarden auf 1,73 Billionen Euro gestiegen, wie der im März-Monatsbericht enthaltenen Statistik zu entnehmen ist. Auf der Kreditseite zeigt sich das entsprechende Bild: "Die Verbraucherkredite waren rückläufig, und die Kontenüberziehung ist sehr stark zurückgegangen", sagte Jürgen Groß, Präsident des bayerischen Genossenschaftsverbands GVB. "Dispokredite wurden kaum in Anspruch genommen", so Groß. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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ZASTER Redaktion
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