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MITTAGSBRIEFING

Mehrwertsteuersenkung: Soviel sparst du bei Lebensmitteln, Ersparnisse: Deutschland ist Schlusslicht, Aktien-Tipp: Deutsche Post

von ZASTER Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Mehrwertsteuersenkung: Soviel sparst du bei Lebensmitteln

Seit Anfang des Monats ist die Mehrwertsteuer gesunken. Aber wie macht sich das beim Wocheneinkauf bemerkbar? Das Verbraucherportal chip.de hat es getestet. In den Einkaufswagen kamen zehn Produkte des täglichen Bedarfs bei Aldi Süd, Lidl, Edeka und Rewe: einmal Mitte Juni und einmal im Juli. Das Ergebnis:

Bei Aldi Süd kostete der Einkauf im Juni 9,46 Euro, im Juli nur noch 9,07 Euro. 0,39 Euro gespart. Bei Lidl zahlte "Chip" 9,46 Euro und im Juli 9,12 Euro, macht insgesamt eine Ersparnis von 0,34 Euro. Weshalb sparst du bei Aldi Süd mehr als bei Lidl? Ganz einfach: Aldi Süd und Lidl geben zwar die Mehrwertsteuersenkung vollständig an ihre Kundin*innen weiter. Aldi Süd gewährt aber noch einen Zusatzrabatt. 22 Cent sparst du im Juli im Vergleich zum Juni bei Edeka und ganze 0,30 Cent bei Rewe. Insgesamt profitierten Kund*innen bei Aldi am meisten von der konsequent eingehaltenen Drei-Prozent-Reduzierung. Bei Lidl gab es für viele Lebensmittel nur zwei Prozent Rabatt.

Ersparnisse: Deutschland ist Schlusslicht

Obwohl die Deutschen als Weltmeister im Sparen gelten, verfügt rund ein Drittel der deutschen Haushalte über keine Ersparnisse auf Spargeldkonten, um sich kurzfristig zu finanzieren. Das ergab eine Umfrage der ING, über die die "Bild" berichtet. Rund 29 Prozent von 1.000 Befragten gaben an, kein Geld als Notgroschen auf der hohen Kante zu haben. Damit bildet Deutschland vor Rumänien nur knapp das Schlusslicht. Nur in Rumänien ist mit 35 Prozent der Anteil derjeniger, die über keine Rücklagen verfügen, größer.

Insgesamt habe sich die Anzahl der Haushalte mit Ersparnissen im Vergleich zu einer Umfrage im Dezember 2019 aber leicht erhöht. Damals gaben noch 31 Prozent an, nicht zu sparen. „Die Angst vor den wirtschaftlichen Folgen der Krise bringt die Menschen offenbar dazu, vermehrt Geld zurückzulegen“, folgerten die ING-Volkswirte mit Blick auf die Corona-Pandemie. Rund die Hälfte aller Befragen in Deutschland gab an, über mehr als drei Monatsnettoeinkommen zurückgelegt zu haben.

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Aktien-Tipp: Deutsche Post

Erste Eckdaten für das zweite Quartal, eine Jahresprognose für 2019 und konkretere Aussagen zur Höhe der Dividende veröffentlichte der Logistikkonzern gestern. Demnach können die Aktionär*innen mit einer Ausschüttung in Höhe von 1,15 Euro pro Aktie rechnen. Das entspricht einer Rendite von 3,4 Prozent, rechnete Der Aktionär aus. Die globale und breite Aufstellung sowie der wachsende Internethandel trügen ebenfalls dazu bei, dass die Dividenden steigen könnten.

"Da die Aktie zudem historisch betrachtet immer noch relativ günstig bewertet und das Chartbild aussichtsreich ist, können Anleger weiterhin zugreifen. Der Stoppkurs sollte auf 26,50 Euro nachgezogen werden", meint Thorsten Küfner von "Der Aktionär".

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