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MITTAGSBRIEFING

Lufthansa streicht 29.000 Stellen, Lieferengpässe bedrohen das Weihnachtsgeschäft, Steigender Goldpreis in 2021?

von ZASTER Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Lufthansa streicht 29.000 Stellen bis Jahresende

Vergangenen Sonntag bestätigte eine Unternehmenssprecherin einen Bericht der "Bild am Sonntag", dass bis zum Jahresende wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie die Lufthansa 29.000 Stellen streicht. Übrig bleiben demnach noch 109.000 Mitarbeiter. Im Ausland werden über 20.000 Jobs gestrichen. Hinzu kommt, dass Lufthansa das Europageschäft der Caterina-Tochter LSG mit 7500 Mitarbeitern verkauft hat. Und im nächsten Jahr sollen in Deutschland weitere 10.000 Stellen abgebaut werden. Bisher hat das vom Staat gerettete Unternehmen nach drei Quartalen im laufenden Jahr 2020 bereits einen Verlust von 5,6 Milliarden Euro ausgewiesen. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Lieferengpässe bedrohen das Weihnachtsgeschäft

Es war zu erwarten: Lieferengpässe bedrohen das Weihnachtsgeschäft. Ob Notebooks, Spielwaren oder Sportartikel. In der Vorweihnachtszeit droht die Lieferkette aus Asien zu reißen. Jeder vierte (!) Container bleibt derzeit in China stehen. Während in Deutschland die Nachfrage anzieht, fehlt der Nachschub. Vor allem bei elektronischen Artikeln wie Notebooks, PCs und Monitoren wird es eng. Grund für die Engpässe in Deutschland sind überlastete Transportrouten aus Asien. Verschärft wird die Lage durch eine stark steigende Nachfrage nach chinesischen Konsumgütern in den USA. Besserung, da sind sich Logistikexperten einig, sei frühestens im Februar nächsten Jahres zu erwarten. (Handelsblatt)

Steigender Goldpreis in 2021?

Auch wenn sich der Goldpreis in den vergangenen Wochen zwar von seinen zyklischen Tiefs erholen konnte, tut er sich weiterhin schwer, sich deutlich nach oben abzusetzen. Dennoch spricht aus fundamentaler Sicht weiterhin vieles für einen weiter steigenden Goldpreis. Auch von Seiten des US-Dollars kommt Unterstützung. Auch wenn die Aussichten für Gold für das kommende Jahr weiterhin gut sind, so fehlt aktuell doch der zündende Funke, um diese Korrektur zu beenden. Für Ed Moy, einem ehemaligen Direktor der U.S. Mint, ist das aber kein Grund zur Sorge. Er sieht laut dem US Magazin Barrons weiteres Aufwärtspotenzial für Gold im kommenden Jahr: "Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Unsicherheit darüber, wie sich die Wirtschaft nach dem Einbruch ausgelöst durch die Pandemie weiter fortsetzen wird.", so Moy. (Der Aktionär)

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