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MITTAGSBRIEFING

Lebensversicherungen werden immer unattraktiver, Amazon kauft eigene Flugzeuge, Mögliche Hartz IV Reform?

von ZASTER Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Lebensversicherungen werden immer unattraktiver

Verglichen mit 2020 werfen klassische Lebens-und Rentenversicherungen im laufenden Jahr wegen der Dauer-Niedrigzinsen deutlich weniger ab. Im vergangenen Jahr hatten die gleichen Unternehmen noch durchschnittlich 2,19 Prozent ausgeschüttet, 2019 waren es rund 2,4 Prozent. Nur knapp ein Drittel der Anbieter hält 2021 die Überschussbeteiligung auf klassischen Policen mit einem Garantiezins konstant. Auch der unangefochtene Marktführer Allianz Leben hat 100-prozentige Beitragsgarantien (!) im Neugeschäft abgeschafft. Demnach lässt sich festhalten: Lebensversicherungspolicen werden angesichts des Niedrigzinsumfeldes als Geldanlage immer unattraktiver. (Manager Magazin)

Amazon kauft eigene Flugzeuge

Aufgrund der stark gestiegenen Onlinebestellungen in Corona-Zeiten hat der US-Konzern Amazon eigenen Flugzeuge erworben. Das Unternehmen kaufte elf Maschinen von Typ Boeing 767-300, sieben von der Airline Delta und vier von WestJet. Die Flugzeuge werden zu Frachtmaschinen umgebaut und in die Flotte von Amazon übergehen. Das Unternehmen hatte sein Programm, Waren auch per Flugzeug auszuliefern, vor vier Jahren gestartet. Bislang setzte das Unternehmen jedoch auf geleaste Maschinen. (Berliner Zeitung)

Mögliche Hartz IV Reform?

Bis zur Jahresmitte 2021 will Bundesarbeitsminister Hubertus Heil die Hartz-IV-Grundsicherung reformieren. Beispielsweise schlägt der SPD-Politiker vor, dass bei Beziehern von Arbeitslosengeld 2 in den ersten zwei Jahren auf eine Prüfung verzichtet wird, ob die Wohnungskosten angemessen sind. Ebenso soll Vermögen bis zu 60.000 Euro nicht angerechnet werden. Außerdem sollen Leistungskürzungen etwa bei Ablehnung eines Jobangebots ab Juli auf höchstens 30 Prozent beschränkt werden. Zudem ist ein Weiterbildungsbonus von monatlich 75 Euro vorgesehen. Jedoch hat das Vorhaben vom Kanzleramt noch kein grünes Licht bekommen. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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ZASTER Redaktion
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