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MITTAGSBRIEFING

Inflation: Lebensmittelpreise im Juni steigen, Rückkehr zur Präsenzlehre im Wintersemester?, Aktientipp: HelloFresh

von ZASTER Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Inflation: Lebensmittelpreise im Juni steigen

Die Inflationsrate in Deutschland stieg im Juni auf 0,9 Prozent und erhöhte sich im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozent. Die Preise für Lebensmittel verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahr mit 4,4 Prozent überdurchschnittlich, gab das Statistische Bundesamt am Dienstag bekannt. Heizöl war mit minus 26,5 Prozent und Kraftstoff mit minus 15,1 Prozent deutlich günstiger als im Vorjahr. Strom verteuerte sich hingegen um 4,1 Prozent.

Es sei davon auszugehen, dass die Inflationsrate sich in den nächsten Monaten wieder mehr der Nullmarke annähert, wenn die Mehrwertsteuer voll an die Verbaucher*innen weitergegeben wird (Focus).

Rückkehr zur Präsenzlehre im Wintersemester?

Die Student*innen hatten in den letzten drei Monaten Zeit, sich an die digitale Lehre zu gewöhnen. Aber jetzt drängt es sie zurück in die Hörsäle. Die Hochschulrektorenkonferenz kommt dem zumindest einen halben Schritt entgegen und gab bekannt, dass das Wintersemester vorwiegend digital absolviert werden solle. Soweit es aber gesundheitlich zu verantwortet werden könne, wolle man zur Präsenzlehre zurückkehren (FAZ). Das Problem seien die rasant wachsende Student*innenzahl, die nicht mit den neuen Abstandsregeln zusammenpasse.


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Aktientipp: HelloFresh

Abgemessene Zutaten und das Rezept kommen frei Haus geliefert: HelloFresh ist eines der Unternehmen, die von der Corona-Pandemie profitieren. So sehen das auch die Expert*innen von der Crédit Suisse: Sie stuften die Aktie nach oben und sehen das Kursziel bei 61 Euro. Nachdem JPMorgan gestern für einen Stopp der Kursrally gesorgt hatten, weil sie den Kochboxversender herabgestuft hatten, waren dies gute Nachrichten.

Das zweite Quartal von HelloFresh sei laut Angaben des Unternehmens besser gelaufen, als erwartet und auch die Prognosen seien gut. So rechnet der Kochboxversender für das zweite Quartal mit einem Konzernumsatz zwischen 965 Millionen und 975 Millionen Euro nach 436,7 Millionen Euro im gleichen Vorjahreszeitraum. Die Aktie hat sich binnen eines Jahrs von acht auf jetzt 48 Euro nach oben gehangelt (Börse ARD).

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