MITTAGSBRIEFING

Kostenlose Masken für Risikogruppen, Bis zu 5000 Euro Zuschuss für Soloselbstständige, Rückerstattung von der Autoversicherung

von ZASTER Redaktion

Wir haben für Dich die wichtigsten Verbraucher-News des Tages zusammengefasst. Hier ist unser ZASTER-Mittagsbriefing.

Kostenlose Masken für Risikogruppen

Das Bundesgesundheitsministerium will mit einer Rechtsverordnung Gratismasken ermöglichen. Jene Verordnung soll regeln, welche Art von Masken und wie viele kostenfrei abgegeben werden können. Nach Plänen der großen Koalition sollen im Kampf gegen das Coronavirus Risikogruppen wie Ältere und Pflegeheimbewohner kostenlos Schutzmasken erhalten. Vorgesehen ist ein Anspruch für Versicherte, wenn sie zu einer Gruppe "mit einem signifikant erhöhten Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion" gehören. Das Gesetz soll an diesem Mittwoch (18.11.2020) vom Bundestag und Bundesrat entschlossen werden. (Frankfurter Allgemeine)

Bis zu 5000 Euro Zuschuss für Soloselbstständige

Unglücklicherweise fielen Selbstständige ohne Mitarbeiter bisher bei den Wirtschaftshilfen in der Corona-Krise teils durchs Raster. Doch seitens der Bundesregierung gibt es neue Bemühungen, Selbstständigen aus dem Kunst- und Kulturbereich in der Corona-Krise verstärkt zu helfen. Unter anderem sei eine einmalige Betriebskostenpauschale von bis zu 5000 Euro geplant, teilte Finanz- und Wirtschaftsministerium am vergangenen Freitag (13.11.2020) mit. Jene "Neustarthilfe" soll für die Zeit von Dezember 2020 bis Ende Juni 2021 als einmalige Pauschale als steuerbarer Zuschuss gezahlt werden. Jedoch soll die Neustarthilfe den Angaben zufolge im nächsten Jahr als Vorschuss ausgezahlt werden, auch wenn die konkreten Umsatzeinbußen noch nicht feststehen. Am Ende des Förderzeitraums müssen die Betroffenen dann eine Endabrechnung erstellen, die stichprobeweise nachgeprüft werden wird. (Berliner Zeitung)

Rückerstattung von der Autoversicherung

Viele Menschen arbeiten wegen der Coronakrise im Homeoffice und fahren deswegen weniger mit dem Auto. Das könnte dazu führen, dass Versicherte künftig Geld von ihrer Autoversicherung zurückbekommen. In diesem Jahr ist die Zahl der Verkehrsunfälle deutlich gesunken, teilte das Statistische Bundesamt mit. Von März bis Ende Juni 2020 hat es 670.000 Unfälle gegeben, also 26 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. (Der Tagesspiegel)

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ZASTER Redaktion
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